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Marc Marquez: Rossi "besser als Stoner" und noch immer wichtige Referenz

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez positioniert sich im Vergleich zwischen Valentino Rossi und Casey Stoner - Welche Rivalen ihn in seiner Karriere am meisten prägten

(Motorsport-Total.com) - Etwas Gutes hat die viele Freizeit, die die MotoGP-Fahrer ob der aktuellen Zwangspause füllen müssen: Einige von ihnen stellen sich auf Instragam den neugierigen Fragen der Fans - so auch Weltmeister Marc Marquez, der unter anderem aufgefordert wurde, einen interessanten Vergleich zu ziehen.

Marc Marquez, Valentino Rossi

Marc Marquez schwärmt über Valentino Rossi: "Was er macht, ist unglaublich" Zoom

So bat ihn ein Fan, sich zu entscheiden, wer der bessere Fahrer sei, Valentino Rossi oder Casey Stoner. Beide kämpften zwischen 2007 und 2010 erbittert um den WM-Titel. Stoner gewann 2007 mit Ducati, Rossi 2008/09 mit Yamaha. Auch neben der Strecke schenkten sich die beiden Streithähne nichts.

Während Stoner im Alter von nur 27 Jahren zurücktrat, ist Rossi trotz seiner 41 Jahre bis heute aktiv und hat sich mit Marquez schon das eine oder andere streitbare Duell geliefert (Stichwort: Sepang). Auch wenn zwischen ihnen deshalb lange Eiszeit herrschte, hat Marquez viel Bewunderung für Rossi übrig.

Rossi ist für Marquez "weiterhin ein Bezugspunkt"

Für ihn fällt der Vergleich mit Stoner daher klar aus: "Valentino Rossi ist der Beste, wenn man die Anzahl der Titel berücksichtigt. Am Ende sehen wir uns immer die Liste der Sieger und der Weltmeister an. Aber Stoner war ein Vollblutracer mit einem unglaublichen Talent und er war immer am Limit."

Eine Strecke geteilt haben sich Marquez und Stoner nie. Stattdessen gaben sie sich in der MotoGP gewissermaßen die Klinke in die Hand: Stoner hörte Ende 2012 auf, eine Saison später hatte Marquez sein Debüt in der Königsklasse. Dort ist Rossi für ihn damals wie heute noch immer eine wichtige Referenz.


Fotostrecke: MotoGP-Rente: Diese 20 Weltmeister hat Valentino Rossi "überlebt"

"Was Valentino tut, ist unglaublich", sagt der aktuelle MotoGP-Weltmeister. "Er ist weiterhin ein Bezugspunkt, ähnlich wie es Dani Pedrosa war. Es ist wichtig Referenzen zu haben, um sich an ihnen zu orientieren." Im Falle von Rossi sind es die neun WM-Titel, die Marquez in der Saison 2020 bereits einstellen kann.

Marquez verrät, wer seine härtesten Gegner waren

In der Geschichte der Weltmeisterschaft kommen nur zwei Fahrer auf mehr Titel: Giacomo Agostini hält den Rekord mit 15, gefolgt von Angel Nieto mit 13. Allerdings konnten sie zu ihrer Zeit in mehreren Klassen gleichzeitig antreten. Trotzdem traut Agostini selbst Marquez zu, seinen Rekord noch zu brechen.

Angesprochen auf seine härtesten Rivalen in den verschiedenen Klassen der Motorrad-WM nennt der Spanier gleich eine Reihe von Namen. "Nico Terol in der 125er und Pol Espargaro in der Moto2. In der MotoGP Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso, von denen ich viel gelernt habe", sagt Marquez.

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