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Bestes Saisonergebnis für Aprilia: Aleix Espargaro ist trotzdem nicht happy

Aleix Espargaro schaffte es mit der Aprilia in Valencia 2 zum zweiten Mal in dieser MotoGP-Saison unter die Top 10 - Trotzdem sagt er: "Es ist frustrierend"

(Motorsport-Total.com) - Mit Platz neun fuhr Aprilia-Pilot Aleix Espargaro beim Grand Prix von Valencia am Sonntag sein bisher bestes Saisonergebnis ein. "Aber ich bin nicht sehr glücklich, denn ich hatte etwas mehr erwartet", gibt der Spanier zu.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro kämpfte im Rennen unter anderem mit Weltmeister Joan Mir Zoom

"Ich habe alles gegeben, war in der Anfangsphase aber ein bisschen langsam, weil ich vor einer Woche gestürzt war und keinen weiteren Fehler dieser Art machen wollte", erklärt er weiter. Damals riskierte Espargaro von Startplatz neun zu viel und stürzte schon nach wenigen Metern, diesmal wollte er es besser machen.

Der Aprilia-Pilot erklärt: "Mit dem harten Vorderreifen riskierte ich in den ersten drei Runden vielleicht nicht genug, da ging mir Zeit verloren. Dann versuchte ich, eine gute Pace aufzubauen. Ich bin physisch ziemlich geschafft, denn es war wirklich hart."

Espargaro sieht "Potenzial für das Podium"

"Im Qualifying und auch in den Trainings kann ich für fünf, sechs Runden ein starkes Tempo anschlagen und das Bike ans Limit bringen. Aber bei diesem Level, das wir haben, ist es unmöglich über 27 Runden mit den Topleuten zu kämpfen. Das ist sehr enttäuschend für mich, denn ich glaube, das wir das Potenzial für das Podium haben, aber heute war nicht mehr möglich", sagt Espargaro weiter.

Im Rennen verbrachte er viele Runden hinter Weltmeister Joan Mir, der zu dem Zeitpunkt noch um den Titel fuhr. Für Espargaro ein Grund, besonders behutsam vorzugehen?

"Was ich immer versuche: Wenn es vor mir einer Lücke gibt und ein anderer Fahrer mich überholt, sollte man ihm zumindest eine Runde Zeit geben, um zu sehen, ob er schneller ist. Dann hilft er dir vielleicht dabei, die Fahrer vor dir einzuholen. Da spielt es keine Rolle, ob er um den Titel kämpft oder nicht", erklärt der Spanier. "Ich versuche immer, mein Hirn einzuschalten, und heute mit Joan umso mehr."

Dovizioso "verschwindet in der Beschleunigung"

"Als er mich überholte, zeigte er mir mit einer Handgeste, häng' dich an mich dran. Wir hatten eine sehr gute Pace, kamen an Oliveira und Binder heran. Mit der Aprilia der Suzuki zu folgen, ist recht einfach. Mein Motorrad hat ein ähnliches Kurvenverhalten wie die Suzuki, in der Beschleunigung verliere ich auch nicht so viel."


Fotos: MotoGP in Valencia 2, Rennen


Als ihn Andrea Dovizioso (Ducati) acht Runden vor Rennende dann aber überholte, "war es unmöglich, an ihm dranzubleiben", so Espargaro. "Das ist noch mal eine andere Geschichte, er fährt in einer anderen Klasse. In der Beschleunigung verschwindet er einfach. Ich hätte zu viel riskieren müssen, um ihm zu folgen."

"Er bremst das Bike in der Mitte der Kurve ab und zieht in der Beschleunigung davon. Es ist einfach frustrierend, wie schnell er ist. Wir müssen weiter wachsen, aber ich denke, es geht in die richtige Richtung", blickt der Aprilia-Pilot nach vorn.

"Das Rennen hier in den Top 10 beenden, war wirklich schwierig. Beide Werks-Yamahas sind hinter uns ins Ziel gekommen, auch zwei Werks-Ducatis und die beiden Hondas. Insofern bin ich schon zufrieden, aber ich habe mehr erwartet und ich will auch mehr."

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