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Analyse von Casey Stoner: Was Ducati 2021 den MotoGP-Titel kostete

Casey Stoner ist nach wie vor der einzige Ducati-Pilot, der den Titel in der MotoGP holen konnte: Warum das so ist, kann sich der Australier gut erklären

(Motorsport-Total.com) - Ducati versucht seit Casey Stoners WM-Erfolg in der MotoGP-Saison 2007 vergeblich, den zweiten Titel in der Königsklasse sicherzustellen. In den vergangenen Jahren waren Andrea Dovizioso und zuletzt Francesco Bagnaia nah dran, doch zum finalen Erfolg fehlten meist einige Punkte. Casey Stoner macht die fehlende Konstanz der Desmosedici und der Fahrer dafür verantwortlich.

Jack Miller, Casey Stoner, Francesco Bagnaia

Casey Stoner (mitte) besuchte die MotoGP in Portimao und Valencia Zoom

"Seit einer Weile stehen sie kurz davor, ein richtig komplettes Paket zu haben und das Ziel zu erreichen. Doch es stellte sich erneut die Frage: Welcher Ducati-Fahrer ist an welchem Wochenende schnell? Wir sollten mehr Konstanz sehen", kommentiert Stoner.

"Es ist ein Motorrad nötig, das auf allen Strecken funktioniert", weiß der MotoGP-Rentner. "Dieses Problem haben aber alle Hersteller. Für jedes Motorrad gibt es gute und schlechte Strecken. Doch auf bestimmten Strecken und mit bestimmten Fahrstilen wird es auf der Ducati problematisch."

Casey Stoner

Casey Stoner steht bei den Ducatisti weiterhin hoch im Kurs Zoom

"Sie müssen etwas mehr Konstanz erreichen", betont Stoner. "Das Motorrad muss unter bestimmten Bedingungen einfacher zu fahren sein. Doch sie waren immer nah dran. Klar, sie können eine Meisterschaft gewinnen."

In der abgelaufenen Saison sammelte Yamaha-Pilot Fabio Quartararo die meisten Punkte. "Yamaha bringt Jahr für Jahr ein tolles Paket zusammen. Sie hatten ein richtig gutes Jahr", lobt Stoner. "Ihr Paket ist schwer zu schlagen. Dann gibt es noch Marquez. Es ist schwierig, ihn und Honda zu besiegen, sofern er fit ist. Es muss alles perfekt harmonieren. Und das ist manchmal schwierig."

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