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  • 07.05.2012 · 16:36

Schrötter verlässt Estoril mit leeren Händen

Der Deutsche Marcel Schrötter fiel in der Anfangsphase des grand Prix von Portugal weit zurück und kämpfte sich mit der Mahindra noch auf Platz 19

(Motorsport-Total.com) - Marcel Schrötter fuhr am Sonntagnachmittag beim Grand Prix von Portugal ein solides Top-20-Resultat nach Hause. Bevor der Mahindra-Pilot als 19. ins Ziel kam, hatte er jedoch in der ersten Runde gleich einige bange Momente überstehen. Schrötter, der sich tags zuvor für den 23. Startplatz qualifizierte, wurde nach einem guten Start dennoch bis auf Rang 28 nach hinten durch gereicht.

Die neue Mahindra Moto3 ist derzeit noch nicht konkurrenzfähig

Während der Auftaktrunde funktionierte der Motor seiner Mahindra MGP-30 Moto3 in den Beschleunigungsphasen nicht ordnungsgemäß. Im weiteren Rennverlauf lief der indische Renner immer besser. Dem 22-jährigen Oberbayer gelang es danach bis auf Rang 19 nach vorne zu pflügen, wobei er auf die Gruppe hinter ihm einen Respektabstand herausfahren konnte. Seine Vorderleute waren jedoch schon außer Reichweite, um in der Schlussphase noch Positionen gutmachen zu können.

"Mein Start war in Ordnung, aber als ich zur ersten Kurve hin die Gänge hochschaltete, fühlte sich der Motor an, als ob Leistung verloren geht. Dabei sind gleich fünf oder sechs Piloten an mir vorbei gegangen", schildert Schrötter. Sein Teamkollege Dany Webb musste die Mahindra mit technischem Problem an der Box parken. "Schon im letzten Rennen in Jerez hatten wir das gleiche Problem. Wir müssen dafür schnellstens eine Lösung finden", setzt Schrötter fort.


Fotos: Moto3 in Estoril


"Ab der zweiten Runde bin ich dann in meinen Rhythmus gekommen und konnte Boden gutmachen. Es war aber nicht einfach, weil ich in einer Gruppe mit langsamen Fahrern unterwegs war, die mich in den Kurven aufgehalten haben. Auf den Geraden hatten sie wegen mehr Motorleistung Vorteile."

"Schließlich konnte ich mich doch durchsetzen und ich fuhr ein einsames Rennen zu Ende. Mir ist es gut gelungen den Abstand konstant zu halten und sogar etwas auf meine Vorderleute aufzuholen. Schade, denn ohne die Anfangsschwierigkeiten wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen."

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