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Moto2-Startcrash: Remy Gardners Schutzengel leisten grandiose Arbeit

Remy Gardner ärgert sich über das Startverbot nach dem Highsider - Alex Marquez wird durch den Zwischenfall um ein Spitzenergebnis gebracht

(Motorsport-Total.com) - Eine Kurve nach dem Start des Moto2-Rennens in Jerez kam es zu einigen Stürzen. Ausgelöst wurde die Kettenreaktion durch den Highsider von Remy Gardner, der beim Herausbeschleunigen aus der ersten Kurve von seiner Kalex flog. Einige Fahrer, darunter auch Alex Marquez, konnten nicht mehr ausweichen und kamen ebenfalls zu Sturz.

Remy Gardner

Remy Gardner hatte Glück, dass er sich nicht schlimmer verletzt hat Zoom

Gardner erhielt für den Neustart keine Startfreigabe. Die Ärzte stuften den Australier auf Grund einer Gehirnerschütterung als nicht fit ein. "Nach einem guten Warm-up hoffte ich, ein gutes Rennen zu haben. Ich hatte einen ordentlichen Start und übernahm nach einigen Ellbogen-Duellen in Kurve 1 die dritte Position. Dann flog ich via Highsider ab", berichtet Gardner.

"Das war das Ende eines Rennens, das richtig gut hätte werden können. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum ich abflog und nicht noch einmal fahren durfte. Es tut mir leid für das Team", so der Sohn von Motorrad-Legende Wayne Gardner. "Am wichtigsten ist, dass es mir gut geht und ich nach wie vor Fünfter in der Meisterschaft bin. Ich werde in Le Mans stark zurückkehren."

Alex Marquez wurde durch den Zwischenfall um ein Spitzenergebnis gebracht. Im Qualifying fuhr der Spanier in die erste Startreihe und zählte zu den Favoriten für das Rennen. Marquez konnte beim Neustart erneut ins Geschehen eingreifen, musste aber aus der Boxengasse starten.


Fotos: Moto2 in Jerez


Die Marc-VDS-Crew hatte tolle Arbeit geleistet, die beschädigte Kalex wieder herzurichten. Marquez zog sich beim Sturz eine Verletzung des Zeigefingers in der linken Hand zu. Zudem war der linke Ellbogen abgeschürft. Aus der Boxengasse schaffte es Marquez nicht in die Punkte. Er kam als 24. ins Ziel.

"Ich bin enttäuscht auf Grund des Ergebnisses. Ich denke, wir hätten nach solch einem guten Wochenende mehr verdient gehabt", kommentiert Marquez. "Manchmal trifft es einen selbst, manchmal trifft es die anderen Fahrer. Das Team leistete fantastische Arbeit, um das Motorrad zu reparieren. Ich beendete das Rennen für sie und die Fans."

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