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  • 17.08.2015 12:02

Folger und Cortese in Brünn in den Top 10

Jonas Folger und Sandro Cortese fahren in Brünn im Spitzenfeld mit - Marcel Schrötter erlebt dagegen einen schwierigen 100. Grand Prix

(Motorsport-Total.com) - Beim Grand Prix von Tschechien in Brünn fuhren zwei Deutsche in der Moto2-Klasse in die Top 10. Jonas Folger kam nach 20 Runden als Sechster ins Ziel, Sandro Cortese wurde Achter. Dagegen setzte sich die schwierige Saison bei Tech-3-Pilot Marcel Schrötter fort. Mit 25 Sekunden Rückstand belegte er nur Platz 19 und sammelte somit keine WM-Punkte. Florian Alt schied mit seiner Suter nach acht Runden aus. Die deutschen Fans an der Strecke konnten somit vor allem von Folger und Cortese ein kampfstarkes Rennen beobachten.

Jonas Folger

Jonas Folger verlor über die Renndistanz acht Sekunden auf Sieger Zarco Zoom

"Ich denke, dass ich mich über diesen sechsten Rang zurecht freuen darf, denn seit langer Zeit kann ich wieder einmal von einem fast perfekten Rennen berichten", sagt Folger hocherfreut. "Ich bin wirklich zufrieden, zumal wir über die Dauer dieses Wochenendes nicht ganz so konstant wie vor einer Woche in Indianapolis waren. Zunächst war ich mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt in der Lage sein werde, diesen hohen Rhythmus über die Distanz halten zu können."

"Doch schließlich hat es sehr gut funktioniert. Ich war heute viel lockerer und bei weitem entspannter am Motorrad als im Qualifying. Dank dieser Einstellung bin ich sehr gut über die Distanz gekommen. Von diesem Standpunkt gesehen bin ich mit meiner Performance zufrieden, sowie auch meine Kalex perfekt vorbereitet war und einwandfrei funktioniert hat. Ich freue mich über Rang sechs, schon wegen der Tatsache, dass mein Rückstand mit acht Sekunden auf die Siegerzeit sehr gering war." Als WM-Siebter ist Folger auch der beste Deutsche im Gesamtklassement.

Sandro Cortese

Sandro Cortese entschied sich für den harten Hinterreifen von Dunlop Zoom

Brünn ist für Cortese eine seiner Paradestrecken. Von Startplatz vier verlor er allerdings in der Anfangsphase einige Positionen. "Es war einfach die erste Runde, in der ich verloren habe," schlussfolgert Cortese im Anschluss an das Rennen. "Meines Erachtens war der Reifen das Problem. Das ganze Wochenende hatte der weiche Reifen funktioniert. Aber heute Morgen im ersten Run ist der weiche kaputtgegangen. Wir dachten, wenn es nicht so warm wird wie gestern, reist der bestimmt wieder auf."

Somit entschied sich Cortese für das Rennen für den härteren Dunlop-Hinterreifen. Im der Schlussphase konnte er sich noch den achten Platz erkämpfen: "Ich habe im Rennen dann am Anfang viel zu viel verloren. Zum Schluss war ich stark. Ich konnte wieder aufholen und habe fast noch Tom Lüthi überholt. Daher wäre sicher heute mehr drin gewesen." In der WM hält Cortese nach elf Saisonrennen punktgleich mit dem Spanier Luis Salom Position 14.

Marcel Schrötter

Marcel Schrötter erlebte einen schwierigen 100. Grand Prix seiner Karriere Zoom

Keine Freude hatte Schrötter bei seinem 100. Grand Prix. "Insgesamt betrachtet gibt es doch ein paar positive Aspekte, die wir von diesem Rennen mitnehmen können, auch wenn es ein weiteres sehr, sehr schwieriges Wochenende war", seufzt der Tech-3-Fahrer nach Rang 19. "Aber wir haben wie immer unser absolutes Maximum gegeben. Wir haben nach wie vor einige Baustellen mit dem Motorrad und wir tun uns schwer, eine Lösung dafür zu finden. Vergangenes Jahr waren wir in der Lage, uns auf diese Schwierigkeiten einzustellen und die eigentlichen Probleme zu umfahren."

"Doch dieses Jahr kommen die Reifen erschwerend hinzu, die sich ein wenig geändert haben. Darüber hinaus ist das Niveau in unserer Klasse enorm gestiegen. Es ist eine verzwickte Situation im Moment für uns, dennoch haben wir es hier an diesem Wochenende mit jeder Session geschafft, unser Bike ein Stück zu verbessern. Das Rennen war gar nicht so schlecht, auch wenn das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend ist - es entspricht sicher nicht dem, wo ich eigentlich hin möchte oder sein will." In zwei Wochen geht es für die deutschen Motorrad-Rennfahrer in Silverstone weiter.

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