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St-Pete-Quali: Gleich viermal Team Penske...

Roger Penske macht kurzen Prozess: Auf den ersten vier Startplätzen stehen zum IndyCar-Auftakt 2015 vier Penske-Chevrolets: Will Power auf der Pole-Position

(Motorsport-Total.com) - Was für eine Demonstration der Stärke. Viermal Team Penske auf den ersten vier Startplätzen zum IndyCar-Saisonauftakt von St. Petersburg. Titelverteidiger Will Power drehte in Q3 mit 1:00.693 Minuten die schnellste Runde vor Penske-Neuzugang Simon Pagenaud (1:00.725; 2.), Helio Castroneves (1:00.836; 3.) und Juan Pablo Montoya (1:00.853; 4.). Erstmals also vier Penske-Boliden im Starterfeld - und gleich die ersten vier Positionen.

Will Power

Die Eins auf der Eins: Will Power startet in St. Petersburg von der Pole-Position Zoom

Kein Wunder, dass Zufriedenheit herrschte. "Das zeigt, wie gut wir über den Winter gearbeitet haben", sagte der Australier nach seiner 36. Karriere-Pole bei den IndyCars. Aber: "Es sind vier gute Piloten, die sich nichts schenken werden." Penske-Piloten wohlgemerkt, obwohl der "Captain" nichts von einem kompletten Durchmarsch wissen wollte: "Wir alle wissen doch, wie eng diese Serie in den vergangenen Jahren war", sagte Roger Penske.

Ausgerechnet Montoya erlaubte sich in Q3 einen kleinen Fehler in der Schlusskurve. "Diese Runde war nicht gut", sagte der Kolumbianer. "In Q2 war ich in Kurve 10 drei Zehntel schneller, aber ich musste am Ausgang vom Gas gehen. Ich bin schon sauer, aber es war trotzdem noch in Ordnung." Zur Penske-Dominanz meinte er: "Für unser Viererteam läuft es richtig gut. Das macht schon richtig Spaß, so kann es gerne das ganze Jahr weitergehen."

Mit den neuen Aerokits gelang Power in Q2 mit einer Runde von 1:00,651 Minuten ein absoluter neuer Streckenrekord für die Straßen von St. Petersburg. Auch der Titelverteidiger gab eine erste Prognose ab: "Ich habe schon das Gefühl, dass Team Penske etwas Boden gegenüber der Konkurrenz gewonnen hat. Es wird ein hochinteressanter Vierkampf im Team werden, aber auch Scott Dixon ist dabei. Ich glaube, dass wir Fünf den Titel ausfechten werden."

De Silvestro schnuppert an den Top 10

Simona de Silvestro

Simona de Silvestro im Andretti-Honda: Wie gut sind die Honda-Aerokits? Zoom

Allerdings fing sich das Ganassi-Topduo Tony Kanaan (1:01.188; 7.) und Dixon (1:01.228; 9.) gehörigen Rückstand auf die so bärenstarke Penske-Armada ein. Dies zeigte sich übrigens bereits im vorgeschaltenen zweiten Freien Training, als das Penske-Quartett allesamt in die Top 5 fuhr. Der einzige Störenfried hies dabei Takuma Sato (Foyt) im besten Honda auf Rang vier, der im anschließenden Qualifying als bester Nicht-Penske-Pilot immerhin Fünfter wurde.

Auch diese Tendenz, die seit den ersten IndyCar-Testfahrten Mitte März im Barber Motorsports Park zu beobachten war, bewahrheitete sich: Achtmal Chevy-Aerokits in den Top 10. Neben Sato gelang nur Ryan Hunter-Reay im besten Andretti-Honda als Achter der Sprung unter die besten Zehn. Sehr achtbar zog sich auch IndyCar-Rückkehrerin Simona de Silvestro (Andretti-Honda) als gute Elfte aus der Affäre.


IndyCar in St. Petersburg

Für die Schweizerin war es ein grundsolides Comeback: "P11 ist ganz sicher okay", sagte de Silvestro. "Klar wäre ich gerne weiter vorne gewesen, aber es war eine wirklich hektische Woche und wir konnten nur ganz wenig testen." Zu den neuen Aerokits meinte die Rückkehrerin: "Das verändert das Auto durchaus. Du musst dich in deinem Fahrstil anpassen und herausfinden, was das Auto braucht, um richtig schnell zu sein. Das lernen wir alle gerade."

Schnell unterwegs war auch Sebastien Bourdais, der seinen KV-Chevy auf Startplatz sechs stellte. Wie Montoya unterlief auch dem Franzosen im entscheidenden Q3 ein kleiner Fahrfehler: "Ich schnupperte an den Top 3, aber dann habe ich es wohl etwas übertrieben und rechts vorne ein stehendes Rad kassiert. Aber wir waren in den Top 6 und das ist ein guter Start in die neue Saison."

Der Firestone Grand Prix of St. Petersburg über 110 Runden wird am Sonntagabend ab 21:00 Uhr live auf Sport1 US übertragen.

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