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St. Petersburg: Juan Pablo Montoya gewinnt den Saisonauftakt

Juan Pablo Montoya gewinnt den IndyCar-Saisonauftakt 2016 in St. Petersburg - Simon Pagenaud rundet Penske-Doppelerfolg ab - Ryan Hunter-Reay auf Rang drei

(Motorsport-Total.com) - Juan Pablo Montoya (Penske-Chevrolet) hat seinen Vorjahreserfolg wiederholt und auch den IndyCar-Saisonauftakt 2016 in St. Petersburg gewonnen. Simon Pagenaud machte auf Position zwei einen Penske-Doppelerfolg perfekt. Bereits im Qualifying hatte das Team die ersten vier Plätze für sich beansprucht. Bester Honda-Pilot war Ryan Hunter-Reay (Andretti), der Dritter wurde. Der US-Amerikaner verdrängte Penske-Pilot Helio Castroneves drei Runden vor Ende noch auf Position vier.

Juan Pablo Montoya

Juan Pablo Montoya hat sich den ersten Sieg in der IndyCar-Saison 2016 geholt Zoom

Die Vorentscheidung im Rennen, das über 110 Runden ging, fiel bereits im 64. Umlauf. Nach einem Restart setzte sich Montoya mit einem aggressiven Manöver gegen Pagenaud durch und übernahm die Führung. "Es ist toll, gegen deine Teamkollegen zu fahren. Wir fahren hart gegeneinander, aber wir geben uns auch Platz. Jeder hier bei Penske macht einen großartigen Job, ich kann ihnen gar nicht genug danken", jubelt der Kolumbianer.

In Runde 83 kamen Montoya und Pagenaud parallel zu ihrem letzten Boxenstopp. Weil beide Crews fehlerfrei arbeiteten, änderte sich auch hier nichts mehr an der Reihenfolge. Im Ziel hatte der ehemalige Formel-1-Pilot 2,330 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen. Kurios: Nach dem Rennen berichtete Montoya von Problemen mit der Lenkung in den letzten Runden, doch auch diese Schwierigkeiten konnten ihn nicht mehr einbremsen.

Großes Chaos nach Kollision

Spannender als der Kampf um den Sieg verlief das Duell um den letzten Podestplatz. Lange sah es nach einem Dreifacherfolg für Penske aus, doch Hunter-Reay sorgte drei Runden vor Rennende doch noch dafür, dass am Ende zumindest ein Honda-Pilot auf dem Podium jubeln durfte. Bereits früh im Rennen musste der US-Amerikaner eine brenzlige Szene überstehen, als es nach einem Boxenstopp zu einer Berührung mit Luca Filippi (Coyne-Honda) kam.

Für den Italiener war das nicht die letzte nervenaufreibende Szene im ersten Rennen des Jahres. In Runde 47 löste er - unverschuldet - die erste Caution der Saison aus, nachdem ihm Marco Andretti (Andretti-Honda) in Kurve 1 ins Heck gekracht war. Filippi beendete das Rennen schließlich mit zwei Runden Rückstand auf Position 20, Geburtstagskind Andretti wurde an seinem 29. Geburtstag mit einer Runde Rückstand 15.

Als das Rennen in Runde 57 wieder freigegeben wurde, folgte die kurioseste Szene des Tages. Unmittelbar nach dem Restart kam es zu einer Berührung zwischen Carlos Munoz (Andretti-Honda) und Graham Rahal (Rahal-Honda). Es folgte eine Kettenreaktion, in die insgesamt acht Autos verwickelt waren. Die Strecke war komplett blockiert und es dauerte einige Zeit, bis die Streckenposten die chaotische Situation wieder unter Kontrolle bringen konnten.

Alexander Rossi bester Rookie

Es folgte eine weitere Caution, ehe das Rennen ab Runde 64 ohne weitere Unterbrechung bis zum Ende weiterlief. Während der Gelbphase führte Rookie Conor Daly (Coyne-Honda) das Rennen überraschend an. Mit der Vergabe der vorderen Ränge hatte er am Ende allerdings nichts zu tun, er beendete das Rennen mit einer Runde Rückstand auf Rang 13 und war damit zweitbester Rookie.


IndyCar: Highlights vom Rennen in St. Petersburg

Ein ereignisreicher Sonntag zum Auftakt der IndyCar-Saison 2016 Weitere Formelsport-Videos

Der beste Neuling im ersten Saisonrennen war der ehemalige Formel-1-Pilot Alexander Rossi (Andretti-Honda) auf Rang zwölf. Sein ehemaliger Teamkollege Max Chilton (Ganassi-Chevrolet) wurde 17. und Spencer Pigot (Rahal-Honda), der vierte Rookie im Feld, landete auf Position 14. Sebastien Bourdais (KVSH-Chevrolet) und Josef Newgarden (Carpenter-Chevrolet) sahen die Zielflagge nicht.

Die weiteren Top-10-Positionen ab Rang fünf gingen derweil an Mikhail Aljoschin (Schmidt-Honda), Takumo Sato (Foyt-Honda), Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet), Munoz, Tony Kanaan und Charlie Kimball (beide Ganassi-Chevrolet). Kimball verunfallte in der letzten Runde des Rennens, wurde aber noch als Zehnter gewertet, da alle Piloten hinter ihm bereits mindestens eine Runde Rückstand hatten.

Power muss passen, Dixon abgeschlagen

Will Power (Penske-Chevrolet), der sich im Qualifying die Pole-Position gesichert hatte, konnte nicht am Rennen teilnehmen, weil er an den Folgen einer Gehirnerschütterung litt. Sein Ersatzmann Oriol Servia beendete den Saisonauftakt auf Rang 18. Auch der Spanier gehörte zu den Piloten, die in die große Kollision nach dem ersten Restart des Rennens verwickelt waren.

Champion Scott Dixon sammelte als Siebter währenddessen ebenfalls nur 26 Punkte. Er hatte während des Rennens Probleme mit der Kühlung. Große Sorgen muss sich der Neuseeländer allerdings noch nicht machen: Im vergangenen Jahr kam er beim Saisonauftakt in St. Petersburg sogar nur auf Rang 15, konnte sich beim Finale in Sonoma fünf Monate später aber trotzdem zum Champion krönen.

Mann des Tages ist allerdings - wie auch schon im vergangenen Jahr - Juan Pablo Montoya. 2015 konnte der Kolumbianer auch das Indy 500 für sich entscheiden, nachdem er in St. Petersburg siegreich war. Möglicherweise ein gutes Omen, auch wenn der Vizechampion selbst nicht an solche Sachen glaubt. "Das tue ich nicht, aber wir sind hier, um alles zu gewinnen", erklärt er mit einem Lachen.

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