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Dixon kritisiert Aero Kits: Brauchen sie nicht

Scott Dixon hält die 2015 bei den IndyCars eingeführten Aero Kits für unnötig: Das Geld könnte seines Erachtens sinnvoller ausgegeben werden als in der Aerodynamik

(Motorsport-Total.com) - Mit der Einführung der Aero Kits zur Saison 2015 hat die IndyCar Series Neuland betreten. Die Aerodynamik-Pakete stehen jedoch zunehmen in der Kritik: IndyCar-Chef Mark Miles zeigte sich bereits enttäuscht, dass große Innovationen ausblieben, zudem sind die Kits zum Politikum geworden, seit Honda zusätzliche Modifikationen zugestanden worden sind. Scott Dixon, der mit dem Chevrolet-Kit Meister in der Saison 2015 geworden ist, hält sie für absolut überflüssig.

Scott Dixon

Scott Dixon im Chevy-Aeromonster: Brauchen die IndyCars wirklich Aero Kits? Zoom

"Meines Erachtens braucht niemand die Aero Kits", sagt der Neuseeländer. "Sie haben das Racing in einigen Bereichen ein kleines bisschen verschlechtert, weil die Dirty Air hinter den Fahrzeugen schlimmer geworden ist." Er findet, dass die IndyCars weiterhin "fantastischen Sport bieten, aber vor den Aero Kits hatten wir fantastisches Racing. Es ist noch immer toll, aber vor ein paar Jahren war es etwas besser."

In der Saison 2016 dürfen die Kits in ausgewählten Bereichen auch während der Saison weiterentwickelt werden. "Ich denke, das Geld könnte in anderen Bereichen besser ausgegeben werden", findet Dixon. Statt auf unterschiedliches Aussehen sollte IndyCar eher auf verschiedene Fahrer aus verschiedenen Nationen setzen. "Daraus schlägt IndyCar sein Kapital. Das Wichtigste ist enges Racing und die Aero Kits machen da nicht den Unterschied aus, den wir wirklich benötigen."


Fotos: IndyCar-Testfahrten in Elkhart Lake


Dass es Honda nun erlaubt wurde, zusätzliche Modifikationen an den Seitenkästen und der Motorabdeckung vorzunehmen, sieht der 35-Jährige ebenfalls kritisch: "Zu Saisonmitte lagen Honda und Chevrolet dicht beisammen. Vier der letzten sechs Rennen hat Honda gewonnen. Man muss jetzt sehr vorsichtig sein. Wenn Honda jetzt einen Whitewash [alle Rennen gewinnt; Anm. d. Red.) hinlegt, könnte es richtig Probleme geben."

Ziel war es, mit der Einführung der Aero Kits den Fahrzeugen wieder ein unterschiedliches Aussehen zu verleihen. Ursprünglich sollten sie gleich mit dem neuen Dallara DW12 zur Saison 2012 eingeführt werden. Jedes Team sollte dabei sein eigenes Kit designen. Doch schnell wurde klar, dass dies zu teuer werden würde. Aus diesem Grund fuhren die IndyCars von 2012 bis 2014 mit einem Standard-Kit, 2015 brachten nur die beiden Hersteller Chevrolet und Honda ein eigenes Paket. Wirkliche optische Unterschiede fallen aber nur Kennern auf.

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