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Carb-Day: Die Ganassi-Hondas melden sich zurück

Kleine Überraschung am Carb-Day: Dario Franchitti und Scott Dixon holten für Ganassi-Honda die ersten Plätze - alle Favoriten in Schlagdistanz

(Motorsport-Total.com) - Wenn es überhaupt einen Favoriten für das diesjährige Indy 500 gegeben hat, dann waren es die Piloten, die vom bärenstarken Chevy-Motor profitierten. Dachte man zumindest bis zum Carb-Day, dem traditionellen Abschlusstraining am Freitag vor dem 500-Meilen-Klassiker. Doch genau dort schlug Honda zurück, besser gesagt Chip Ganassi Racing.

Dario Franchitti

Dario Franchitti holte sich im Abschlusstraining seine erste Bestzeit Zoom

Dario Franchitti (40.475 Sekunden oder 222,360 Meilen pro Stunde) und Scott Dixon (40.491/222,274) fuhren sich prompt auf die Positionen eins und zwei. Ein Fingerzeig dafür, dass das Gemunkel um einen Chevy-Vorteil voreilig war? Franchitti wollte den Ball flach halten. "Das Auto war genauso gut wie schon den gesamten Monat", sagte der IndyCar-Titelverteidiger aus Schottland. "Gute Balance und guter Grip."

Fest steht nur eines: Am Rennsonntag soll es richtig heiß werden. Das bedeutet rutschige Bedingungen auf dem 2,5 Meilen Oval, so wie es Franchitti mag. "Je höher die Temperaturen, desto mehr rutscht du herum und desto mehr Arbeit hast du hinter dem Lenkrad. Aber es ist für alle gleich und wir haben ein gutes Rennsetup." Auch Honda hat scheinbar noch einmal nachlegen können, denn der Ganassi-Pilot fügte an: "Diesen Motor hätte ich gerne in der Qualifikation gehabt."

Franchitti geht nur von Startplatz 16 aus ins Rennen, eine Position weiter vorne steht sein Teamkollege Dixon. "Es gibt noch viel Unbekanntes", lautete das Fazit des Neuseeländers. "Ich kann nur sagen, dass unser Auto ganz gut zu sein scheint. Ich denke, es wird ein verdammt enges Rennen mit jeder Menge Überholmanövern." Was dem Mittelfeld-Duo aus dem Hause Ganassi ja nur recht sein kann.

Marco Andretti weiterhin optimistisch

Marco Andretti

Marco Andretti sieht sich selbst in einer Favoritenrolle Zoom

Dritter wurde Marco Andretti, der nach seinen guten Trainingsleistungen weiterhin fest an seinen ersten Indy-Erfolg glaubt. "Heute war es nicht das Ziel, der Schnellste zu sein. Mein Auto ist bereit, wir werden definitiv eine Rolle spielen. Wer dieses Rennen gewinnen möchte, der muss uns schlagen." Andretti geht in seinem Dallara-Chevrolet mit der Startnummer 26 als Vierter ins Indy 500.

Platz vier ging an Takuma Sato in einem "stark verbesserten" Rahal-Honda. Polesitter Ryan Briscoe erzielte nach der Trainingsstunde Rang fünf. "Wir mussten das Auto schon ziemlich verändern", sagte der Penske-Pilot. "Wir haben 60 Minuten lang am Auto gearbeitet, das war schon gut." Auch seine Teamkollegen Will Power (7.) und Helio Castroneves (11.) hielten sich in Schlagdistanz.

Gleiches gilt aber auch für den Rest der Andretti-Mannschaft. James Hinchcliffe und Ryan Hunter-Reay, die beide aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen, landeten auf den Plätzen acht und zehn, nur getrennt durch den besten KV-Chevy von Tony Kanaan. Rubens Barrichello landete nach seinen 39 gefahrenen Runden auf Position 17. Ganz hinten landete wie erwartet das Lotus-Duo Simona de Silvestro (HVM) und Jean Alesi (Fan Force), Ana Beatriz im Andretti-Chevy konnte keine Runde absolvieren.

Damit sind die Trainingseinheiten zum 96. Indy 500 endgültig abgeschlossen. Der Samstag steht nun ganz im Zeichen von diversen Autogrammstunden und dem öffentlichen Fahrermeeting auf der Tower Terrace. Am Sonntag wird es dann richtig ernst, denn ab 12:00 Uhr Ortszeit dröhnen auf dem Indianapolis Motor Speedway die Motoren. Die Kollegen von 'Servus TV' übertragen ab 17:35 Uhr MESZ live!

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