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IMSA 2018: Penske präsentiert Acura ARX-05 DPi

Penske hat den Acura ARX-05 für die IMSA SportsCar Championship 2018 präsentiert - Ungewöhnliche Frontpartie hebt Oreca-Boliden von allen anderen ab

(Motorsport-Total.com) - Penske hat die Katze aus dem Sack gelassen und den Acura ARX-05 offiziell in Monterey in Kalifornien präsentiert. Der auf einem Oreca-07-Chassis aufbauende HPD-Bolide kommt mit einer völlig neuen Form der derzeitigen Prototypengeneration daher. Neben dem üblichen Front-Diffusor des Oreca-Chassis generiert ein zusätzlicher Flügel in der 1. Etage zusätzlichen Abtrieb. Ein Ansatz, der so bei noch keinem DPi und auch keinen LMP1/2-Boliden der jetzigen Generation verfolgt worden ist.

Acura ARX-05, Präsentation

Penske und Acura greifen in der IMSA-Serie mit einem Doppeldecker an Zoom

Verantwortlich für das spektakuläre Design ist ein Team rund um Chefdesigner Dave Marek. "Wir haben eine Vielzahl anfänglicher Studien entworfen und diese auf eine Handvoll reduziert", erklärt er den Weg zum Doppeldecker. Prototypen nach DPi-Regularien sollen vom Design her an Straßenautos angelehnt sein. Basierend auf den Designstudien kam es dann zu Performance-relevanten Tests.

"Dann sind wir in den Windkanal gegangen", erläutert Marek weiter. "Zu diesem Zeitpunkt haben die Ingenieure das Sagen bekommen. Das Design wurde während der Tests immer wieder überarbeitet, bis wir eine finale Lösung gefunden haben, die unsere Performanceziele erfüllt und gleichzeitig Acuras zentrales Design behält."

Große Fußstapfen auszufüllen

HPD-Präsident Art St. Cyr hofft, mit dem Prototypen von Beginn an genauso erfolgreich zu sein wie mit früheren Projekten: "Von Beginn an hatte Acura Erfolg. Wir haben mit dem Integra Type R, dem RSX, der ersten Generation des NSX und den Le-Mans-Prototypen gewonnen. Und jüngst haben wir Siege mit dem Acura NSX GT3 eingefahren. Der ARX-05 ist die fünfte Generation eines Prototypen aus unserem Hause und wir erwarten großartige Dinge von unserer Partnerschaft mit Penske."


Präsentation des Acura ARX-05

Der Acura ARX-05 soll auch die Enttäuschung mit dem ARX-04b vergessen machen, der als einziger HPD-Prototyp bislang ein Rohrkrepierer war. Der 05 ist zudem der erste HPD-Prototyp, der nicht aus der Feder von Wirth Research stammt. Das liegt an den DPi-Regularien, die als Chassisbasis eines der vier verfügbaren LMP2-Chassis vorschreibt. Aus diesem Grunde hatte sich Honda zunächst von der Formel abgewandt, im Frühjahr 2016 die Meinung dann aber geändert. Motor und Aerodynamik dürfen von den Herstellern frei entwickelt werden. Angetrieben wird der Bolide vom bekannten 3,5-Liter-V6-Biturbo.

Konkurrenzkampf wird härter

Der jüngste DPi trifft 2018 in der IMSA SportsCar Championship auf die bekannten Fahrzeuge von Cadillac, ESM-Nissan und den Mazda RT24-P, der im kommenden Jahr vom Joest-Team eingesetzt wird. Alle vier Hersteller setzen auf unterschiedliche Plattformen: Mazda auf Riley/Multimatic, Cadillac auf Dallara, Nissan auf Ligier und nun Acura auf Oreca. "Im Namen der gesamten IMSA-Familie ist es mir eine Ehre, Acura und Penske zur Enthüllung dieses eindrucksvollen Fahrzeugs zu gratulieren", sagt IMSA-Präsident Scott Atherton.


Präsentation des Acura ARX-05

Acura und Team Pesnke haben den Acura ARX-05 offiziell vorgestellt, der 2018 in der IMSA SportsCar Championship an den Start gehen wird Weitere Langstrecke-Videos

Er kann die kommende Saison kaum erwarten: "Sie treten einer formidablen Prototypenklasse bei, die die Rennsieger von Cadillac und Nissan sowie ein Mazda-DPi-Team umfasst, das dank der neuen Partnerschaft mit Joest Racing 2018 extrem konkurrenzfähig sein sollte. Wir warten gemeinsam mit Motorsportfans auf der ganzen Welt gespannt darauf, diesen Boliden bald auf der Strecke zu sehen." Angereichert wird dieser Mix noch durch ebenso siegfähige private LMP2-Boliden.

Der Acura ARX-05 hat bereits sein Rollout auf dem Circuit Paul Ricard absolviert und wird nun in den USA einem strafen Testprogramm unterzogen. Rennpremiere des DPi-Boliden sind die 24 Stunden von Daytona 2018. Als Fahrer stehen Juan Pablo Montoya und Dane Cameron fest. Zudem gilt Helio Castroneves als heißer Kandidat, der derzeit mitten im IndyCar-Titelkampf steckt.

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