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GTWC Brands Hatch: Erste Punkte für Rossi bei Ferrari- und AMG-Siegen

Während AF Corse und ASP die Siege bei der GTWC Europe in Brands Hatch einfahren, tut sich WRT schwer - Rossi hat eine Schwachstelle bei sich ausfindig gemacht

(Motorsport-Total.com) - Valentino Rossi hat am vergangenen Wochenende seine ersten Punkte in der GT-World-Challenge (GTWC) Europe geholt. Bei den beiden einstündigen Rennen auf der Brands-Hatch-Rennstrecke in Kent kam die ehemalige MotoGP-Legende auf die Plätze 13 und acht. Damit sammelte er in Rennen 2 gemeinsam mit Frederic Vervisch auf dem WRT-Audi #46 seine ersten GTWC-Punkte.

Valentino Rossi hat seine ersten GTWC-Punkte gebunkert

Valentino Rossi hat seine ersten GTWC-Punkte gebunkert Zoom

Im ersten Rennen (Ergebnis!) umschiffte der neunmalige Motorrad-Weltmeister von Startplatz 17 haarscharf eine Kollision mit vier Fahrzeugen, die zwei seiner Teamkollegen aus dem Rennen riss. Den so gewonnenen 14. Platz konnte er aber nicht halten; er verlor eine Position an Oliver Wilkinson im Jota-McLaren #38 (Wilkinson/Bell), der ein Jahr zuvor spektakulär in den Wald geflogen war.

Rossi über gab auf Position 15 an Vervisch, der die Strecke auf Platz 13 wiedersah. Auf diesem Platz kam er auch ins Ziel, die Punkteränge waren somit verfehlt.

Das zweite Rennen (Ergebnis!) begann Vervisch vom zehnten Startplatz aus. Der Belgier hielt diesen im ersten Teil des Rennens und übergab an Rossi. Dank schneller Boxenarbeit der Crew machte der WRT-Audi #46 erneut zwei Plätze gut. Rossi fuhr Position acht nach Hause.


GTWC Rennen 2 Brands Hatch (Highlights Rennen 1 bei Zeitmarke 7 Minuten)

Der Italiener weiß genau, woran er noch zu arbeiten hat: "Bei Testfahrten kann man sich darauf konzentrieren, das Auto [langsam] ans Limit zu bringen. An einem Rennwochenende und besonders im Rennen ist das anders. Man hat keine fünf Runden, um sich einzuschießen. Man muss da raus und, bang, seine schnellstmögliche Runde abrufen."

Das sei gar nicht so einfach, wenn man viele Autos um sich herumhat, so der 43-Jährige weiter. "Für mich besteht in diesem Punkt noch der große Unterschied zu den guten Fahrern. Daran muss ich noch arbeiten."

Valentino Rossi wurde zum Ende des zweiten Rennens immer schneller

Valentino Rossi wurde zum Ende des zweiten Rennens immer schneller Zoom

Rossis Pace steigerte sich im Laufe der Zeit, als er unter Druck von Thomas Drouet im ASP-Mercedes #87 (Drouet/Stevenson) geriet. Er steigerte seine Pace und fuhr mehrere Runden im 1:23er-Bereich in der Schlussphase. Hier lagen auch die Zeiten der Spitzenfahrer. Er hielt Drouet um 0,7 Sekunden hinter sich. Das war Makulatur, weil der ASP-Mercedes noch eine Zeitstrafe erhielt, die ihn aus den Punkterängen warf.

"Ich konnte meine Rundenzeiten steigern, besonders am Ende des Rennens, als ich mich im Auto und auf der Strecke wohler gefühlt habe. Das habe ich wirklich genossen", sagt Rossi zur Endphase des zweiten Rennens.

An den Rundenzeiten in Qualifying und Rennen zeigt sich, was Rossi meint: Er braucht zu lange, um auf Tempo zu kommen. In den kurzen Qualilfying-Sitzungen, bei denen der Reifen nur eine oder zwei Runden lang einen Peak hat, verfehlt er die Zeiten von Vervisch deutlich. Im Rennen kommt er dicht an den Belgier heran.


GTWC Brands Hatch: Highlights Rennen 2

Die besten Szenen aus dem zweiten Rennen des Sprint-Cups der GT-World-Challenge (GTWC) Europe 2022 aus Brands Hatch

Im Qualifying war Vervisch über eine Dreiviertelsekunde schneller als der "Doktor" (1:22.956 zu 1:22.173 Minuten). Im zweiten Rennen lag Vervischs schnellste Runde bei 1:23.704, Rossis bei 1:23.852 Minuten. Von Rennen 1 fehlen die Daten, da die GTWC Europe die entsprechende Zeitentabelle nicht zur Verfügung gestellt hat.

Erster Ferrari-Sieg im Sprint-Cup seit 2015

Die Siege gingen auf der altehrwürdigen Strecke in Großbritannien an die jeweiligen Polesetter mit Start-Ziel-Siegen. Damit sorgten im ersten Rennen Ulysse de Pauw und Pierre Alexandre Jean für den ersten Ferrari-Sieg im Sprint-Cup seit fast sieben Jahren - damals triumphierten Norbert Siedler und Marco Seefried auf einem Ferrari 458 GT3 in Misano.

Platz zwei ging an den WRT-Audi #32 (Vanthoor/Weerts), Rang drei an den ASP-Mercedes #89 (Boguslawski/Marciello).

Ulysse de Pauw und Pierre Alexandre Jean holten den ersten GTWC-Sprint-Sieg des Ferrari 488 GT3 in dessen letzter Saison

Ulysse de Pauw und Pierre Alexandre Jean holten den ersten GTWC-Sprint-Sieg des Ferrari 488 GT3 Zoom

Das zweite Rennen war eine klare Angelegenheit für Timur Boguslawski und Raffaele Marciello im ASP-Mercedes. Zweite wurden erneut Vanthoor und Weerts, die WRT-intern das Maß der Dinge waren. Platz drei ging an den ASP-Mercedes #88 (Gounon/Pla). Dieser holte einen Podiumsplatz nach, denn im ersten Rennen lag das Duo zunächst auf Platz zwei, beim Boxenstopp ging es dann auf P4 zurück.

Das nächste Rennen der GTWC Europe ist wieder ein Sprintwochenende. Vom 13. bis 15. Mai geht es auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke von Magny-Cours ins dritte Wochenende der Saison.

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