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Brabham BT63 GT2 Concept vor Debüt: Gaststart in Le Castellet

David Brabham will seinen Sportwagen BT62 als GT2-Fahrzeug unter dem Kürzel BT63 homologieren - Gaststart beim Saisonfinale auf dem Circuit Paul Ricard

(Motorsport-Total.com) - Fast zwei Jahre war es um den Brabham BT62 still gewesen. Nun melden David Brabham und eine Motorsportbehörde Neuigkeiten. Diese kommen jedoch nicht vom Le-Mans-Veranstalter ACO, sondern von Stephane Ratels SRO.

Brabham BT632 GT2 Concept

Der Brabham BT63 GT2 Concept basiert auf dem Serienfahrzeug BT62 Zoom

Unter dem Namen BT63 GT2 Concept soll er für die GT2-Klasse homologiert werden und wird schon beim Saisonfinale in Le Castellet am 2. Oktober einen Gaststart in der GT2 European Series absolvieren.

Der BT62, der im Serientrimm 700 PS bei lediglich 972 Kilogramm leistet, wird dazu ordentlich zulegen müssen. Als BT63 GT2 Concept wird er mit einem Gewicht von 1.250 bis 1.300 Kilogramm und rund 600 PS starten.

Er soll 400.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer kosten und wäre damit hinter dem Porsche 911 GT2 CS (405.000) das zweitteuerste GT2-Fahrzeug. Zum Vergleich: Der Audi R8 LMS GT2 schlägt mit 349.000 Euro zu Buche, Preisbrecher bleibt der KTM X-Bow GT2 mit 294.000 Euro, alles plus Mehrwertsteuer. Der Preis für den Lamborghini LP620-2 ST GT2 steht noch nicht fest. Der Super Trofeo kostet 250.000 Euro.

"Ich möchte David Brabham persönlich in unserer SRO-Serie willkommen heißen, besonders mit einem solch spektakulären Boliden wie dem BT63 GT2 Concept. Er ist eine großartige Zugabe zur GT2-Klasse", sagt GT-Papst Stephane Ratel.


Brabham BT63 GT2 Concept

Es war lange still geworden um den Boliden, der im Februar 2019 eine Rekordrunde auf dem Mount Panorama Circuit in Bathurst markiert und einen Gaststart in der Britcar-Serie absolviert hatte. Bei dem Debüt kam der Bolide aber nur 17 Runden weit.

In der Britcar 2020 sollte ein Brabham BT62 von SB Race Engineering starten, das Fahrzeug wurde jedoch zurückgezogen. Seit 2021 tritt dieses Fahrzeug im britischen GT Cup an.

Ursprünglich wollte Brabham mit dem Boliden in die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einsteigen. Er nannte die GTE- und die Hypercar-Klasse als Möglichkeiten. Bislang gibt es von dieser Front keine Fortschritte zu vermelden. Zuvor hatten sich bereits Ankündigungen Brabhams zu LMP2-, LMP1- und Formel-E-Teilnahmen im Sand verlaufen.

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