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Sven Müller erklärt seine Strafe am Sachsenring

Sven Müller hatte eine Kollision im Sonntagsrennen auf dem Sachsenring, als er in die Strafrunde abbog - Warum er diese überhaupt erst antreten musste

(Motorsport-Total.com) - Für Allied-Racing lief beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring nicht viel zusammen. Im ersten Rennen wurde Joel Sturm direkt beim Start in den Unfall ausgangs der ersten Kurve verwickelt. Im zweiten Rennen wurde der Porsche 911 GT3 R wieder umgedreht - als Sven Müller in die Strafrunde abbiegen wollte.

Joel Sturm, Sven Müller

Sven Müller musste einmal durch die Strafrunde, weil er zu früh ausscherte Zoom

Doch wofür bekam er überhaupt die Strafe? Offiziell war lediglich von einer "inaccurate starting position" die Rede. Er war also nicht richtig in der Formation drin.

Der Doppelmeister aus Porsche-Supercup und Porsche-Carrera-Cup von 2016 erzählt: "Ich konnte die grüne Flagge nur sehr schlecht erkennen und habe leider einen Frühstart gemacht, was mich sehr überrascht hat."

Er scherte nach links aus, als die Ampel noch auf Rot geschaltet war. Weil im ADAC GT Masters schon vor dem Umschalten der Ampel das Tempo vom Polesetter erhöht werden darf, wird das hin und wieder von den Fahrern weiter hinten als eigentlicher Start wahrgenommen.


Fotos: ADAC GT Masters: Sachsenring 2022


Müller musste in die Strafrunde. Als er diese antrat, wurde er von Jesse Krohn im Schubert-BMW erwischt und gedreht: "Ich habe das Warnblinklicht angeschaltet, damit mein Hintermann Bescheid weiß. Plötzlich bekam ich einen Schlag auf das Hinterrad und drehte mich. Damit war eine gute Platzierung nicht mehr möglich."

Müller und Sturm fuhren sich aufgrund der vielen Vorfälle und Reifenschäden im zweiten Rennen noch auf Rang neun nach vorn. Der Sachsenring, der nie eine gute Porsche-Strecke gewesen ist, machte auch Allied-Racing zu schaffen: "Wir haben uns am Sachsenring eigentlich mehr erhofft, aber schon im Qualifying fehlte uns rund eine Sekunde zur Spitze. Wir werden versuchen, beim Finale in Hockenheim noch mal eine gute Platzierung herauszufahren."

Immerhin gab es für das Team am Sachsenring doch noch etwas zu feiern: Chris Kosch und Tom Kieffer krönten sich in der ADAC GT4 Germany vorzeitig zum Meister in der Trophy-Wertung.

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