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Mercedes dominiert am Nürburgring: Engel schwärmt von Marciello

Raffaele Marciello ist der Mann des Tages auf dem Nürburgring: Der Landgraf-Mercedes-Pilot habe es Maro Engel "so einfach wie möglich gemacht"

(Motorsport-Total.com) - Am neuen Star-Duo Raffaele Marciello und Maro Engel führte am Nürburgring-Samstag beim ADAC GT Masters 2022 kein Weg vorbei. Vor allem Marciello brillierte im Landgraf-Mercedes #48 mit der Pole im Qualifying und einem dominanten Startstint.

Maro Engel, Raffaele Marciello

Marciello/Engel haben den Nürburgring-Samstag dominiert Zoom

"Das war so ein Tag, wie man ihn sich nur wünschen kann. Natürlich hat Lello einen fantastischen Job gemacht und mit der Pole heute Morgen den Grundstein gelegt, und er ist auch einen super ersten Stint gefahren. Das ist nie einfach, aber er hat es mir so einfach wie möglich gemacht", schwärmt Engel über seinen Mamba-Teamkollegen.

Der angesprochene Italiener, der mit Schweizer Lizenz startet, stellte im Qualifying am Samstagmorgen einen neuen Streckenrekord auf. Für Marciello auf dem Nürburgring die halbe Miete, denn: "Wenn man hier von Pole startet, dann ist ein Großteil des Jobs schon erledigt, so wie auf Strecken wie in Oschersleben."

Raffaele Marciello hat vollstes Vertrauen in Maro Engel

Und weiter: "Es war schön, auf Pole zu stehen. Das Auto war mega." In seinem Stint für Marciello dann bis zu fünf Sekunden Vorsprung auf die Verfolger heraus. Der Vorwärtsdrang des Mercedes-AMG-Piloten wurde lediglich von zwei Safety-Car-Phasen unterbrochen. Sorgen bereitete ihm das jedoch nicht: "Das Auto war ja ziemlich stark."

"Ich war mir sicher über das, was das Auto kann, und dass Maro wieder eine Lücke herausfahren und sie managen kann. Deshalb war ich ziemlich ruhig und zuversichtlich." Tatsächlich war Marciellos Vertrauen in Markenkollege Engel gerechtfertigt.


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Der Deutsche verwaltete in der Schlussphase eine Lücke von rund drei Sekunden auf den ersten Verfolger, Sven Müller im Allied-Porsche #22 (Müller/Sturm). "Das war eigentlich ein sauberer Stint. Klar, ich habe natürlich geschaut, dass Sven nicht näher kommt und dass wir den Sieg hoffentlich ungefährdet nach Hause fahren können", sagt Engel.

Wird der Nürburgring-Sonntag schwieriger?

Das ist ihm auch gelungen. Ihm Ziel lagen komfortable 2,794 Sekunden zwischen Engel und Müller. In einer ähnlichen Tonart soll es auch am Sonntag weitergehen. Engel gibt "volle Attacke und maximale Punkte für Lello und für das Team holen" als Maxime für den zweiten Renntag der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Nürburgring aus.

Dann ist der Deutsche im Qualifying und am Start an der Reihe. Engel ist skeptisch, was einen Durchmarsch wie am heutigen Samstag angeht. "Es ist ja von den Regeln her so, dass in Q2 die Fahrer, die höher eingestuft sind, fahren müssen", argumentiert Engel.

"Von daher sind da sicher noch ein paar schnelle Jungs, die heute nicht am Start waren und morgen eben am Start sein werden. Wir sehen, dass Sven sehr schnell war im Rennen." Doch die überragende Pace der Mamba gibt Engel auch Zuversicht für den Sonntag. Zumal Marciello nach dem Rennsieg auch die Gesamtwertung anführt.

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