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  • 03.10.2020 · 10:31

GT-Masters Sachsenring 2020: Dienst holt die Samstags-Pole

Auch ohne Evo-Kit fährt Marvin Dienst im Schütz-Mercedes auf die Pole-Position für das erste der beiden GT-Masters-Rennen am Sachsenring-Wochenende

(Motorsport-Total.com) - Nach Tagesbestzeit am Freitag sicherte sich Marvin Dienst beim GT-Masters auf dem Sachsenring auch die Pole-Position für das erste Rennen des Wochenendes. 26 Tausendstelsekunden machten am Ende den Unterschied.

Marvin Dienst, Philipp Frommenwiler

Pole-Position für den Mercedes-AMG-GT3 des Schütz-Teams ohne 2020er-Evo-Kit Zoom

Lange sah es in der halbstündigen Session nach der zweiten Pole-Position des Jahres für Michael Ammermüller (SSR-Porsche) aus. Mit einer Rundenzeit von 1:18.872 Minuten setzte er sich früh an die Spitze. Dort hielt er sich bis in die Schlussminuten der Session. Doch dann verdrängte ihn Dienst im roten Mercedes-AMG GT3 des Teams Schütz Motorsport mit 1:18-846 Minuten.

Zwar setzte Dienst anschließend mit einer Zeit von 1.18.799 Minuten sogar noch einen drauf. Doch die Runde wurde umgehend wegen Überschreitung der Track-Limits gestrichen. Dennoch durfte sich Dienst über seine erste Pole-Position im GT-Masters seit Oschersleben 2019 freuen. Bemerkenswert: Der rote Schütz-Mercedes von Dienst und Philipp Frommenwiler ist der einzige im Feld, der nicht über den 2020er-Evo-Kit verfügt.


Fotos: GT-Masters 2020 am Sachsenring


"Das Auto war mega, Ich hatte sehr viel Spaß", so Dienst und weiter: "Ich war absolut am Limit und habe das Auto zwischendurch sogar fast verloren. Meinem Teamchef Christian Schütz hatte ich eine Pole-Position versprochen und dass ich das jetzt so früh einlösen kann, freut mich natürlich sehr. Nach meiner ersten schnellen Runde wusste ich nicht, dass es schon für Platz eins gereicht hat. Deshalb habe ich noch eine weitere Runde probiert."

"Dabei war ich vielleicht auf 105 Prozent und habe auf der Runde die Strecke kurz verlassen, weil ich das Auto nicht mehr halten konnte. Die Runde ist gestrichen worden", sagt Dienst und fügt mit Blick auf das Rennen hinzu: "Auf dem Sachsenring kann man nicht gut überholen. Ich will eine Lücke herausfahren und dann an Philipp übergeben, um eine vordere Platzierung nach Hause fahren zu können."

Der Tabellenzweite Ammermüller, der den SSR-Porsche zusammen mit Christian Engelhart fährt, startet ebenfalls aus der ersten Reihe. Der dritte Startplatz ging Robert Renauer und Sven Müller (Herbeth-Porsche). Philip Ellis und Raffaele Marciello (HTP-Mercedes) fuhren knapp vor ihren Markenkollegen Luca Stolz und Maro Engel (WRT-Mercedes) auf den vierten Startplatz.

Die Tabellenführer Patric Niederhauser und Sheldon van der Linde (Rutronik-Audi) schlossen das erste Qualifying des Sachsenring-Wochenendes mit 0,336 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf P8 ab.

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