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  • 22.10.2009 09:21

Mücke-Team startet 2010 in der GP3

Das deutsche Mücke-Team startet 2010 in der GP3 im Rahmenprogramm der Formel 1 - In Ralf Schumacher einen "prominenten Mitstreiter" gefunden

(Motorsport-Total.com) - Das Mücke-Team rückt in der Saison 2010 noch näher an die Formel 1 heran.. Der größte deutsche private Rennstall wird in der neuen GP3 Series an den Start gehen. "Das ist der nächste Schritt den wir gehen, um unseren Fahrern ein komplettes Programm vom Einstieg in den Motorsport bis hin zur Königsklasse zu bieten", sagt Peter Mücke. Sein Rennstall, der bisher bei den Rennwochenenden mit mehr als 75 Mitarbeitern unterwegs ist, wird somit im kommenden Jahr in fünf Rennserien engagiert sein: ADAC Formel Masters, Formula BMW Europe, Formula 3 Euro Series, Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) und GP3.

Ralf Schumacher

Ralf Schumachers Expertise ist im Mücke-Team gefragt Zoom

Mücke Motorsport gehört zu den zehn Teams, die von insgesamt 40 Mitbewerbern als Teilnehmer für die neue GP3 zugelassen wurden. Eingesetzt werden pro Team drei Autos, die ein Dallara-Chassis, einen Renault-Motor (zwei Liter Hubraum, 280 PS) und Pirelli-Bereifung haben. Ingesamt acht Rennwochenenden, davon sieben im Rahmen der europäischen Formel-1-Rennen, mit je zwei Läufen stehen auf dem Programm. Anfang Mai 2010 beim Grand Prix im spanischen Barcelona werden die Premieren-Rennen der GP3 ausgetragen. Die Mücke-Fahrer stehen noch nicht fest, die Sichtung der Kandidaten dafür beginnt Anfang November. #w1#

Peter Mücke

Peter Mücke kann mit seinem Team im kommenden Jahr in der GP3 jubeln Zoom

Aber einen prominenten Mitstreiter konnte Teamchef Peter Mücke schon gewinnen: den ehemaligen Formel-1- und jetzigen DTM-Mercedes-Piloten Ralf Schumacher, der im Jahr 2008 für Mücke Motorsport in der DTM an den Start ging. "Ralf will unseren jungen Fahrern mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie damit auch von den Möglichkeiten profitieren lassen, die ihm in seiner Karriere zur Verfügung standen", sagt Peter Mücke. "Diese Unterstützung ist ganz wichtig, denn die GP3 zählt zu den direkten Vorstufen der Formel 1."

"Auf jeden Fall haben die Fahrer, die im nächsten Jahr mit uns in der GP3 unterwegs sind, schon mal die Gelegenheit, auf den Grand-Prix-Strecken der Formel 1 ihre Rennautos zu bewegen und das gesamte Umfeld kennenzulernen. Das ist sicher ein gravierender Vorteil", sagt Peter Mücke.

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