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Zwei Crashs: "Enttäuschendes" Wochenende für Wehrlein in Monaco

Pascal Wehrlein startete mit hohen Erwartungen in das Formel-E-Rennen in Monaco - Der Traum von wichtigen Punkten platzte bereits nach wenigen Kurven

(Motorsport-Total.com) - Für Pascal Wehrlein und Porsche war das Formel-E-Rennen in Monaco ein E-Prix zum Vergessen. Der Deutsche startete von Platz acht aus ins Rennen und rechnete sich große Chancen auf ein Topergebnis aus. Jedoch wurde Wehrlein in der Haarnadelkurve auf der Strecke im Fürstentum in einen Unfall verwickelt. Er konnte zwar weiterfahren, wurde dann aber in der letzten Runde wegen eines weiteren Zwischenfalls aus dem Rennen geworfen.

Pascal Wehrlein, Alexander Sims

Pascal Wehrlein kollidiert mit Alexander Sims in der Haarnadelkurve Zoom

"Unser Speed war ganz gut, vor allem im Qualifying", sagt Wehrlein, der beim nicht gut vom Fleck wegkam, als die Ampeln auf grün schalteten. "Mein Start im Rennen war nicht optimal. In der Haarnadel wurde ich von hinten angeschoben. Dabei hat mein Auto ziemlich viel abbekommen." Es wurde Eng auf den Straßen von Monaco und Wehrlein schubste Alexander Sims im Mahindra an, da er von Sebastien Buemi auf der Innenseite attackiert und berührt wurde.

Sims konnte der Wand nicht mehr ausweichen und verursachte so eine Massenkarambolage, in der Wehrlein über das Heck des Mahrindra-Piloten schoss. Dabei wurde das Auto des Rennfahrers aus Sigmaringen in Mitleidenschaft gezogen, während viele Konkurrenten einfach am Porsche des Deutschen vorbeizogen.

Pascal Wehrlein

Wehrlein wurde in der letzten Runde in einen weiteren Unfall verwickelt Zoom

Anschließend fuhr Wehrlein im Mittelfeld mit und versuchte, das Rennen trotz der Beschädigungen an seinem Auto zu beenden. Dabei machte ihm aber Stoffel Vandoorne einen Strich durch die Rechnung, der sich abseits der Kameras verbremste und ins Heck des Porsches schoss. Wehrlein musste das Rennen endgültig aufgeben.

"Insgesamt war das ein enttäuschendes Wochenende, wenn man das Ergebnis betrachtet", so Wehrlein nach einem schwierigen Rennen. "Doch wir haben erneut unser Potenzial gezeigt. Ich freue mich jetzt auf die zwei neuen Chancen, die sich uns beim Double-Header in Puebla bieten."

Auch sein Teamkollege Andre Lotterer erlebte eine Achterbahn der Gefühle. Erst fuhr der Duisburger von Platz 19 auf Rang neun vor, nur um dann wegen einer Strafe auf Rang 17 zurückzufallen.

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