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Irres Finish: Heidfeld verteidigt Platz drei gegen Gasly

Fünfter Podestplatz in der laufenden Formel-E-Saison: In New York wehrt Nick Heidfeld den aggressiven Angriff von Pierre Gasly ab und darf über Platz drei jubeln

(Motorsport-Total.com) - Nick Heidfeld rettete beim ePrix in New York die Ehre der vom Pech verfolgten Fahrer aus Deutschland. Auch der Mahindra-Pilot schied im ersten Rennen mit Aufhängungsschaden aus. Am Sonntag startete Heidfeld in den Top 5 und war immer in der Spitzengruppe dabei. In der zweiten Rennhälfte lag der Routinier vor seinem Teamkollegen Felix Rosenqvist auf dem zweiten Platz. Im Ziel durfte Heidfeld über seinen fünften dritten Platz in der laufenden Formel-E-Saison jubeln.

Pierre Gasly

Der Bolide von Pierre Gasly landete nach der Ziellinie in der Mauer Zoom

Als das Rennen fast schon vorbei war, kam es noch einmal zu dramatischen Szenen. "Gasly kam in den letzten zwei, drei Runden deutlich näher", spricht Heidfeld den Angriff des Renault-e.dams-Fahrers an. "In seinem Team hatten sie wohl andere Gedanken zum Energie-Management." Gasly holte das Mahindra-Duo ein und probierte in der allerletzten Kurve noch einen Angriff. Der Franzose landete schließlich in der Mauer. Glücklicherweise konnten beide Mahindra und Gasly über den Zielstrich fahren.

"Vor der letzten Kurve war er neben mir", schildert Heidfeld die brenzlige Szene. "Glücklicherweise war er außen, denn ich habe ihn nicht auf die Innenseite gelassen. Ich versuchte so nahe wie möglich hinter Felix zu sein, damit es keine Lücke gibt, in die er einlenken könnte. Er konnte also nicht einlenken, weil ich beziehungsweise Felix dort waren. Dann versuchte ich ihm genug Platz zu lassen, aber wir berührten uns. Ich habe ihn ganz sicher nicht mit Absicht berührt. Schade, dass es so zu Ende gegangen ist, aber zumindest haben wir es beide über die Ziellinie geschafft."

Für Mahindra war das Doppelpodium im zweiten Rennen ein voller Erfolg, nachdem beide am Samstag keine Punkte sammelten. Rosenqvist hat als Meisterschaftsdritter noch Außenseiterchancen auf den Titel. Heidfeld hält in der Tabelle den sechsten Platz. "Es war ein gutes und aufregendes Rennen. Beim Start machte ich eine Position gut, ich wurde aber auch von hinten angeschoben. Zum Glück blieb das Auto in einem Stück", so Heidfeld. "Dann hatte ich eine gute Pace, besser als die Autos vor mir."

"Ich wollte aber nach dem Ausfall am Vortag kein Risiko eingehen. Es war wichtig, nichts zu riskieren. Als Felix Probleme bekam, konnte ich etwas Druck auf Sam (Bird; Anm. d. Red.) ausüben", sagt der Deutsche über die Mahindra-Taktik in der zweiten Rennhälfte. DS-Virgin-Pilot Bird konnten sie aber nicht knacken. "Ich freue mich auch sehr, dass ich den FanBoost gewonnen habe. Danke an alle Fans, die für mich gestimmt haben!"

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