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Formel-E-Saison 2019/20: Das sind die Fahrer-Stars aus der Formel 1

Das Fahrerfeld ist auch in der sechsten Formel-E-Saison wieder hochkarätig besetzt - Wir werfen einen Blick auf die ehemaligen Formel-1-Piloten und weitere Stars

(Motorsport-Total.com) - Die Formel E startet am 22. November in ihre sechste Saison. Fans der Elektroserie dürfen sich auch dieses Mal wieder auf viele bekannte Namen in den Cockpits freuen. Von den 24 Piloten bringt mehr als ein Drittel Erfahrung aus der Formel 1 mit. In unserer Vorschau blicken wir auf die Fahrer-Stars aus der Königsklasse und werfen einen Blick auf die weiteren interessantesten Namen.

Felipe Massa (Venturi)
Keiner bringt so viel Formel-1-Erfahrung mit wie der mittlerweile 38-jährige Brasilianer - und so viele Erfolge! 269 Grand-Prix-Starts hat Massa auf dem Konto, holte dabei elf Siege und fuhr unter anderem acht Jahre für Ferrari. Sein größter Erfolg ist die Vize-Weltmeisterschaft in der Saison 2008. Damals verpasste er den Titel im letzten Rennen nur um einen Punkt an Lewis Hamilton.

In der Formel E sind seine Erfolge bislang noch überschaubarer. Nach seinem Formel-1-Karriereende wechselte er zur Saison 2018/19 zu Venturi in die Elektroserie. Mehr als Platz 15 war in seiner ersten Saison in der Meisterschaft nicht drin. Nur in Monaco stand er als Dritter einmal auf dem Podium. Mit mehr Erfahrung sollen solche Ergebnisse in seiner zweiten Saison öfter möglich sein.

Pascal Wehrlein (Mahindra)
Zwei Jahre verbrachte der ehemalige Mercedes-Junior in der Königsklasse, wo er 2016 und 2017 für die Nachzügler Manor und Sauber achtbare Ergebnisse einfuhr. 2018 wechselte er in die Formel E, wo er sofort einen Eindruck hinterließ. Gleich bei seinem zweiten Rennen in Chile wurde er Zweiter. Trotz einiger guter Leistungen sollte es aber sein vorläufig einziger Podestplatz bleiben.

Mit Platz zwölf in der Meisterschaft blieb er so etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das soll sich in der zweiten Saison ändern. Ohnehin weiß Wehrlein, wie es sich anfühlt, Titel zu gewinnen. 2015 wurde er mit Mercedes Champion in der DTM. Übrigens: Mit insgesamt vier Fahrern (und vier Herstellern) ist Deutschland in numerischer Hinsicht eine der stärksten Nationen in der Formel E. Dazu zählt auch ...

Andre Lotterer (Porsche)
Der 37-Jährige bringt es zwar lediglich auf ein Formel-1-Rennen im Jahr 2014 in Belgien für Hinterbänkler Caterham, bei dem er zum allem Überfluss nach nur einer Runde ausschied. Trotzdem zählt er zu den erfahrensten und auch erfolgreichsten Piloten im Formel-E-Fahrerfeld. Unter anderem gewann er mit Audi dreimal die legendären 24 Stunden von Le Mans.

2012 wurde er Langstrecken-Weltmeister und 2011 Champion in der japanischen Formula Nippon. Nach zwei Jahren bei Techeetah, in denen er vier Podestplätze holte, wechselt er in der neuen Formel-E-Saison zu Neueinsteiger Porsche, für die er bereits in der Langstrecken-WM aktiv war. Ein deutscher Fahrer im deutschen Team - darauf freuen wir uns ganz besonders!


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Jean-Eric Vergne (DS Techeetah)
Während die Piloten, die wir uns bislang angeschaut haben, ihre größten Erfolge in anderen Serien feierten, ist beim Franzosen das Gegenteil der Fall. Drei Jahre fuhr er zwischen 2012 und 2014 in der Formel 1 für das Red-Bull-Nachwuchsteam Toro Rosso. Topergebnisse waren dort allerdings nicht möglich. Die kamen erst, als es nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere in die Elektroserie wechselte.

Dort zählt Vergne mittlerweile zu den absoluten Topfahrern und konnte in den vergangenen beiden Jahren jeweils den Titel gewinnen. Damit ist er aktuell der einzige mehrfache Formel-E-Champion in der noch recht jungen Geschichte der Serie. In der neuen Saison peilt er seinen dritten Titel in Serie an. Damit könnte der Franzose quasi zum Lewis Hamilton der Elektroserie werden.

Sebastien Buemi (Nissan e.dams)
Der Schweizer hat einen ähnlichen Weg hinter sich: drei Jahre Formel 1 bei Toro Rosso, doch die großen Erfolge kamen erst später. In der Formel E zählt er seit der Auftaktsaison 2014/15 zu den absoluten Spitzenfahrern. In fünf Jahren gewann er einmal den Titel, wurde dreimal Vizemeister und schloss die Meisterschaft nie schlechter als auf Platz vier ab.

Mit 13 Rennsiegen ist er zudem der aktuelle Rekordsieger in der Serie. 2019/20 will er nach seinem zweiten Titel greifen. Übrigens ist der 30-Jährige aktuell auch abseits der Elektroserie erfolgreich. Er gewann in den vergangenen Jahren nicht nur den Titel in der Formel E, er war auch zweimal bei den 24 Stunden von Le Mans erfolgreich und wurde zweimal Langstrecken-Weltmeister. Ein echter Allrounder!

Lucas di Grassi (Audi)
In der Geschichte der Formel 1 mit einer punktlosen Saison 2010 für Virgin nur eine Randnotiz, zählt der Brasilianer in der Formel E zu den Aushängeschildern. Seit dem ersten Rennen der Elektroserie 2014 in Peking, das er übrigens gewinnen konnte, hat di Grassi keinen einzigen ePrix ausgelassen. Nur drei andere Fahrer nahmen an jedem der bislang 58 Formel-E-Rennen teil.

Insgesamt zehn Siege stehen dabei auf dem Konto des Brasilianers. Die Meisterschaft schloss er in fünf Jahren immer in den Top 3 ab, und 2017 krönte er sich zum Champion. Zudem hält er mit 29 Podestplätzen eine Bestmarke. Im Schnitt stand er also bei jedem zweiten Rennen auf dem Treppchen. Verhilft ihm diese Konstanz in der neuen Saison zum zweiten Titel?

Stoffel Vandoorne (Mercedes)
Mit großen Vorschusslorbeeren kam der Belgier einst in die Formel 1. 2015 gewann er den Titel in der damaligen Nachwuchsserie GP2, bevor er 2016 sein erstes Rennen für McLaren absolvierte und dort 2017 und 2018 ein Stammcockpit bekam. Beim schwächelnden Traditionsteam und neben dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso konnte er die Erwartungen allerdings nie erfüllen.

Es folgte der Wechsel in die Formel E, wo er in seiner Debütsaison zwar nur 16. wurde, in Rom aber zumindest bereits einmal auf dem Podium stand. In der neuen Saison fährt er für Mercedes - sicher nicht der schlechteste Ort für einen Fahrer. Allerdings wird man dort von ihm auch die entsprechende Leistung erwarten. Kann er die Erwartungen dieses Mal erfüllen?

Brendon Hartley (Dragon)
Der Neuseeländer zählt in der neuen Saison zu den Rookies im Feld. 2017 und 2018 fuhr er in der Formel 1 für Toro Rosso, doch nach überschaubaren Erfolgen ging es für ihn dort in diesem Jahr nicht weiter. Wenn der ehemalige Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister den Umstieg ähnlich gut schafft wie Vergne und Buemi, steht ihm in der Formel E eine große Karriere bevor.

Jerome d'Ambrosio (Mahindra)
Der Teamkollege von Pascal Wehrlein fuhr 2011 und 2012 für Marussia und Lotus in der Formel 1, holte dabei aber nie einen Punkt. In der Formel E, wo er ebenfalls seit dem ersten Rennen dabei ist, läuft es besser. Neun Podestplätze und drei Siege stehen auf seinem Konto. Für eine Top-3-Platzierung in der Meisterschaft fehlte ihm bislang noch die Konstanz. Ändert sich das in der neuen Saison?


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Die deutschen Piloten
Neben Pascal Wehrlein und Andre Lotterer sind mit Maximilian Günther (BMW i Andretti) und Daniel Abt (Audi) noch zwei weitere Deutsche am Start. Abt zählt seit der ersten Saison zum festen Inventar der Elektroserie und musste bislang noch kein Rennen auslassen. Zweimal stand er dabei ganz oben auf dem Podium. Highlight war ohne Frage sein Heimsieg in Berlin 2018.

Günther fährt erst seit der vergangenen Saison in der Formel E und musste sich dabei sein Cockpit bei Dragon mit Felipe Nasr teilen. 2019/20 wird also seine erste komplette Saison in der Serie. Dafür gibt es sicherlich schlechtere Arbeitgeber als BMW. In der Vorsaison gelangen dem ehemaligen Formel-2-Rennsieger mit zwei fünften Plätzen bereits zwei Achtungserfolge. Kann er in der neuen Saison das Podium angreifen?

Auf wen es sonst noch zu achten gilt
Kaum eine Rennserie ist unberechenbar für die Formel E. Mit Sam Bird, Robin Frijns (beide Virgin), Antonio Felix da Costa (DS Techeetah), Edoardo Mortara (Venturi) und Mitch Evans (Jaguar) sind alleine fünf weitere Rennsieger aus der Vorsaison wieder mit dabei. Als Rookies steigen zudem der neue Formel-2-Champion Nyck de Vries (Mercedes), der amtierende DTM-Vizemeister Nico Müller (Dragon) und Ex-Langstrecken-Weltmeister Neel Jani (Porsche) ein.

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