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Formel E Mexiko 2020: Erste Pole-Position für Porsche

Andre Lotterer beschert Porsche die erste Pole-Position in der Formel E - Wehrlein fährt auf Platz drei, schwache Vorstellung von Audi und BMW

(Motorsport-Total.com) - Porsche darf sich im erst vierten Rennen über die erste Pole-Position nach dem Einstieg in die Formel E freuen: Andre Lotterer fuhr im Qualifying zum Mexiko-Stadt ePrix 2020 die beste Zeit im Qualifying heraus. In 1:07.922 Minuten war er in der Superpole uneinholbar.

Andre Lotterer

Andre Lotterer startet beim ePrix in Mexiko-Stadt von der Pole-Position Zoom

Nach dem regulären Qualifying war der Porsche-Pilot noch Drittschnellster hinter Mitch Evans (Jaguar; 2.) und Nyck de Vries (Mercedes; 4.). Somit ging er als Vierter in die Superpole und knackte die Bestzeit, die bis dahin von Pascal Wehrlein (Mahindra; 3.) gehalten wurde. Aufgrund einer Getriebestrafe wird Wehrlein wie auch sein Teamkollege Jerome D'Ambrosio von hinten starten müssen.

De Vries, der danach dran war, verpasste die Zeiten der beiden Deutschen und sortierte sich auf Platz drei ein, was nach dem Anlauf von Mitch Evans der vierte Platz wurde, aber nach der Wehrlein-Strafe wieder P3 wird.

Evans, als Letzter in die Superpole gegangen, verpasste die Zeit von Lotterer um 0,063 Sekunden - vor allem wegen Untersteuern in der Peraltada-Kurve. Das verhinderte seine zweite Pole in Folge. Für Lotterer ist es die erste Pole-Position seit Rom 2019.

Vergne verpasst Shootout erneut

Ebenfalls in die Superpole kamen Ex-Meister Sebastien Buemi (e.dams-Nissan; 5.) und Sam Bird (Virgin-Audi; 6.). Bemerkenswert: Der Brite musste in der ersten Gruppe ran und schaffte es trotzdem ins Shootout.

Robin Frijns (Virgin-Audi) verpasste die Superpole um 0,031 Sekunden und wurde als Siebter gewertet, gefolgt von Nico Müller (Dragon), Meister Jean-Eric Vergne und Antonio Felix da Costa (beide DS Techeetah). Vergne beschwerte sich am Funk über das Bremsverhalten seines Boliden.

Stoffel Vandoorne

Tabellenführer Stoffel Vandoorne muss sich im Rennen nach vorne kämpfen Zoom

Tabellenführer Stoffel Vandoorne war zwar in der ersten Gruppe Zweitschnellster, startet aber nur von Position elf. Vorjahressieger Lucas di Grassi (Audi) kam nicht über Position 17 hinaus, ließ damit aber noch beide Andretti-BMWs hinter sich, die mit den Positionen 18 (Maximilian Günther) und 20 (Alexander Sims) ein Qualifying zum Vergessen erlebten.

Daniel Abt konnte zum Qualifying nach seinem heftigen Unfall im ersten Freien Training nicht antreten. Das Abt-Team hat ein neues Chassis für ihn fürs Rennen aufgebaut, es liegt jedoch an den Ärzten, ob er die Startfreigabe erhält.

Das einzige technische Problem im Qualifying hatte Oliver Turvey (Nio; 23.) in den letzten Sekunden in der vierten Gruppe. Start zum Rennen ist um 23 Uhr MEZ.

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