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Fahrfehler kosten Felipe Massa ein gutes Formel-E-Rennen in Berlin

Felipe Massa ruiniert sich seinen Formel-E-Tag in Berlin mit Fahrfehlern im Qualifying und im Rennen - Das Venturi-Team verlässt Deutschland komplett punktelos

(Motorsport-Total.com) - In Monaco hatte Felipe Massa mit seinem ersten Formel-E-Podestplatz geglänzt. Am vergangenen Wochenende spielte der Venturi-Pilot beim ePrix in Berlin keine Rolle im Spitzenfeld. Im Qualifying machte Massa Fehler, berührte zweimal die Mauer und landete nur auf Startplatz 19. Von da weg gestaltete sich die Aufholjagd schwierig. Er kam als 15. ins Ziel und sammelte keine Punkte.

Felipe Massa

Nach dem ersten Podestplatz erlebte Felipe Massa wieder ein hartes Rennen Zoom

"Ich denke, die Pace war okay", meint Massa dennoch gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Damit meint er das zweite Freie Training, in der er die sechstbeste Zeit fahren konnte. Sein Teamkollege Mortara war in FT2 sogar Zweitschnellster. Aber auch Mortara verpasste im Rennen als Elfter die Punkteränge. Das Qualifying war bei beiden Venturi-Piloten die Achillesferse gewesen.

"Im Qualifying hatte ich im ersten Sektor die vielleicht viertschnellste Zeit, aber dann berührte ich im zweiten Sektor zweimal die Mauer und startete wegen dieser Fehler als 19.", fasst Massa zusammen. "Im Rennen hatte ich einen guten Start und konnte einige Autos überholen, wenn auch nicht viele. Dann kam ich in Kurve 7 auf den Reifenabrieb und berührte die Mauer. Ich dachte, ich hätte einen Reifenschaden, aber wir checkten die Drücke und es war kein Schaden."


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Von da an schleppte sich Massa nur noch ins Ziel. "Vielleicht wurde dabei die rechte Hinterradaufhängung beschädigt. Jedenfalls war mein Rennen damit vorbei. Das war sehr enttäuschend. Dieser Fehler kostete uns die Chance, um Punkte zu kämpfen, wenn ich daran denke, wie konkurrenzfähig wir im Training gewesen waren." Fahrfehler kosteten den ehemaligen Formel-1-Piloten einen besseren Renntag.

"Wir haben die Dinge hier und da nicht auf die Reihe gebracht", sagt Massa. "Wenn man das nicht schafft, verliert man viele Positionen. Das war bei uns der Fall." Teamkollege Mortara arbeitet sich von Startplatz 16 noch auf Rang elf nach vor. Er hatte Schwierigkeiten, die Reifen ins richtige Arbeitsfenster zu bringen. "Als Team", hält Teamchefin Susie Wolff fest, "haben wir es nicht gut gemacht, als es gezählt hat. Wir müssen nun alles analysieren, damit wir in Bern stärker zurückschlagen."

Mit 52 Punkten ist Mortara Zwölfter der Gesamtwertung. Massa hat in seiner Debütsaison bisher 31 Zähler gesammelt und ist 14. Das Venturi-Team befindet sich an der siebten Stelle der Teamwertung.

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