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Antonio Felix da Costa: Andre Lotterer ist ein "schlechter Verlierer"!

Antonio Felix da Costa ist nach der Kollision beim Formel-E-Rennen in London stinksauer auf Andre Lotterer - Der Deutsche wurde anschließend bestraft

(Motorsport-Total.com) - Es gab nach dem zweiten Formel-E-Rennen in London mächtig Gesprächsbedarf: Antonio Felix da Costa und Andre Lotterer kamen sich vor der ersten Kurve des engen Kurses in die Quere, weshalb die beiden kollidierten. Lotterer wurde bestraft, doch da Costa war nach dem Rennen noch immer aufgebracht. Er stichelte gegen den Duisburger, der ein "schlechter Verlierer" sei und nicht fair verteidigen würde.

Antonio Felix da Costa, Antonio Felix da Costa

Da Costa ist nach dem Ausfall in London stinksauer Zoom

Die beiden waren im Kampf um Platz zwölf verwickelt, als da Costa in der zehnten Runde mit dem Attack-Mode nach der Position von Lotterer griff. Der Techeetah-Pilot ging erst nach außen, entschied sich dann aber um und attackierte den Porsche-Fahrer auf der inneren Linie. Der schmiss die Tür zu, weshalb der Portugiese in die Wand krachte und das Rennen beenden musste.

"Es lief so gut, bis ich auf diesen schlechten Verlierer getroffen bin", sagt da Costa nach dem Rennen. "Ich habe so viele andere Autos mit dem Attack-Mode in Kurve 1 überholt. Jeder hat sich respektvoll verhalten, in beiden Rennen, nur nicht Andre. Es war so klar, denn es ist immer dasselbe mit diesem Typen."

"Ich kann mich nicht erinnern, wann er zuletzt ein Rennen ohne Schäden am Auto beendet hat", poltert da Costa weiter. "Vielleicht bin ich ja Schuld, weil ich dachte, dass er sich vernünftig verhalten wird. Es war ein dreckiges Manöver, sehr dreckig und gefährlich." Damit aber noch nicht genug, denn da Costa glaubt, dass Lotterer nicht die richtige Einstellung hat, um in der Weltmeisterschaft zu starten.


Beim ePrix der Formel E in London drückt Porsche-Pilot Andre Lotterer den amtierenden Champion Antonio Felix da Costa in die Wand. Der Portugiese scheidet aus - und drückt nach dem Rennen seinen Unmut aus.

"Er kann so keine Marke repräsentieren", meint der aktuelle Formel-E-Champion. "Das ist eine Weltmeisterschaft, da kannst du nicht mit diesen Standards so fahren. Dazu kommt, dass wir heute in den Punkten gelandet wären. Ich gebe ihm die Chance, sich zu entschuldigen und wenn er das macht, dann ist alles in Ordnung."

Ob Lotterer jedoch bereit ist, sich mit dem Portugiesen zu versöhnen, bleibt abzuwarten. Der Rennfahrer aus dem Ruhrgebiet zeigt sich nämlich verwirrt darüber, wie in der Formel E Strafen ausgesprochen werden. Er sagt: "Ich habe da klar früh und deutlich zugemacht und ihm gezeigt, dass ich nicht möchte, dass er da innen reinsticht."

Andre Lotterer

Andre Lotterer sieht die Strafe als nicht gerecht an Zoom

"Er hat es trotzdem gemacht und da war dann nicht genügend Platz da. Er hat mich erst ein bisschen berührt und dann ging es für ihn in die Wand. Er kam von hinten und ich kriege die Strafe, deshalb bin ich damit nicht ganz einverstanden." Auf die Worte von da Costa antwortet Lotterer: "Beschuldige nicht den Spieler, sondern das Spiel, denn es war seine Entscheidung, da innen reinzustechen."

In Rom wurde Lotterer zuletzt nach einem Angriffsversuch gegen Stoffel Vandoorne bestraft. In Italien war es der Duisburger, der von hinten attackierte, als es zum Kontakt mit dem Belgier kam. In London war er der vorausfahrende Pilot, doch die Rennleitung sah auch in diesem Fall die Schuld beim Porsche-Piloten.

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