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Sanktionen: Russischer Formel-3-Fahrer wird nicht an den Start gehen!

Der Russe Alexander Smolyar wird nicht an der Formel-3-Saison 2022 teilnehmen - Grund dafür ist das Aus des Europaprogramms seines Sponsors SMP Racing

(Motorsport-Total.com) - "Ich stehe zur Entscheidung von SMP Racing, das Europaprogramm aufgrund der beispiellosen Anforderungen seitens der FIA [Automobil-Weltverband] an russische Fahrer in internationalen Wettbewerben zu beenden", sagt Alexander Smolyar, der im Jahr 2022 nicht für MP Motorsport in der Formel 3 starten wird. Die FIA hat einen strengen Katalog an Bedingungen für russische Fahrer aufgestellt.

Alexander Smolyar

Alexander Smolyar wird im Jahr 2022 auf internationaler Ebene starten Zoom

Aufgrund dieser Anforderungen hat SMP Racing in Europa den Stecker gezogen, was auch Smolyars Programm in der Nachwuchsserie betrifft. Aufgrund des Angriffskrieges seitens Russlands gegen die Ukraine hat die FIA beschlossen, russische Fahrer nur unter neutraler Flagge zuzulassen. Außerdem dürfen sie die Nationalflagge weder in der Öffentlichkeit noch auf sozialen Medien zeigen. Gleiches gilt für Rennfahrer aus Belarus.

Des Weiteren wurden alle FIA-Wettbewerbe in den beiden Ländern abgesagt, allen voran der Grand Prix von Russland in Sotschi. Smolyar wird sich diesen Bedingungen nicht beugen und hat dementsprechend die Reißleine gezogen: "Ich werde in diesem Jahr weder in der Formel 3 noch an anderen internationalen Rennen teilnehmen."

"Ich bedanke mich vom Herzen für eure Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten", wird der Russe weiter zitiert. Smolyar fuhr im Jahr 2021 für ART und landete in der Gesamtwertung auf Rang sechs. Im Winter wechselte er zum niederländischen Rennstall MP Motorsport, mit dem er die Saison 2022 bestreiten wollte. Daraus wird nichts.

SMP Racing wurde von Boris Rotenberg gegründet, der außerdem die SMP Bank von Russland aufgebaut hat. Die britische Regierung hat am 23. Februar persönliche Sanktionen gegen den Russen und seinem Neffen Igor verhängt. Dementsprechend wurden ihre Vermögen in Großbritannien eingefroren und ein Einreiseverbot verhängt.

Das Unternehmen unterstützt weitere Fahrer wie W-Serie-Pilotin Irina Sidorkova, die eigentlich beim Vorsaison-Test in Barcelona starten sollte, aber nicht an den Testfahrten teilnahm. In der Königsklasse hat Nikita Masepin sein Formel-1-Cockpit an Kevin Magnussen verloren.

Des Weiteren hat sich der US-amerikanische Rennstall Haas vom russischen Sponsor Urankali getrennt. Auch Masepins Vater Dimitri wird persönlich durch die Europäische Union sanktioniert. Welche weiteren Folgen der Krieg von Russland gegen die Ukraine auf den Motorsport haben wird, bleibt abzuwarten.

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