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  • 09.03.2022 · 10:49

  • von Jake Boxall-Legge, Co-Autor: Andre Wiegold

Sette Camara: "Kleine Teams" haben es im neuen Qualifying-Format schwerer

Sergio Sette Camara kritisiert das neue Qualifying-System in der Formel E - Für kleine Teams sei es nun schwieriger, die Konkurrenz zu überraschen

(Motorsport-Total.com) - Die Formel E hat für die Saison 2022 ihr Qualifying-System umgestellt, doch nicht alle Fahrer und Teams sind damit ganz glücklich. Sergio Sette Camara sagt, die kleinen Teams hätten jetzt weniger Chancen zu glänzen und die Konkurrenz zu überraschen. Doch was genau macht das neue K.O.-System für beispielsweise Dragon so fordernd?

Sergio Sette Camara

Sergio Sette Camara sieht kleinere Teams im Nachteil Zoom

Im neuen Qualifying-Format gibt es keine Gruppen mehr, die über die Startaufstellung entscheiden, sondern ein Eliminationsverfahren. Zu Beginn gibt es zwei Gruppen, in denen die Fahrer drei bis vier schnelle Runden fahren können, um sich über die Top 4 je Gruppe für die K.O.-Runde zu qualifizieren - früher war es nur möglich, eine Runde zu fahren. Anschließend gibt es einen Turniermodus um die Poleposition.

Das alte Qualifying-Format stand häufig in der Kritik, da die vierte und letzte Gruppe mit Fahrern am unteren Rand der Gesamtwertung einen Vorteil hatten, da sich die Strecke im Laufe des Qualifyings stetig verbessert hat und so bessere Rundenzeiten möglich waren. Das ist im neuen System nicht mehr der Fall, aber dennoch gibt es Nörgeleien.

Während NIO und Dragon in dem alten System gute Chancen auf einen soliden Startplatz hatten, schwinden diese Hoffnungen mit dem neuen Format. Sette Camara stand schon kurz vor dem Einzug in die K.O.-Phase, hat es bisher aber nicht geschafft. "Es ist in diesem Jahr schwieriger, im Qualifying zu überraschen, weil jeder drei bis vier Runden fahren kann und die Leistung nicht so hoch ist", sagt Sette Camara.


Fotostrecke: Spotterguide: Alle Autos und Fahrer der Formel-E-WM 2022

Laut dem Brasilianer schaffen es in der Regel deshalb alle Piloten, eine gute Runde in den Asphalt zu brennen. Als es noch nur auf einen einzigen Umlauf ankam, wurden mehr Fehler gemacht, was die Rangordnung oft durchgerüttelt hat. "Jeder hat bisher im Qualifying großartige Runden hingelegt", so der 23-Jähirge.

In Mexiko ging es eng zur Sache, als Sette Camara "nur rund ein Zehntel" davon entfernt war, in die K.O.-Runde zu gelangen. "Es ist verdammt eng und es war nicht genug, um sich zu qualifizieren", sagt er. "Ein Zehntel mehr und ich wäre fünf Plätze vor meiner Gruppe gewesen, was wiederum zehn Plätze in der Startaufstellung gewesen wären."

Anschließend hatte Dragon mit der Strategie zu kämpfen, da das Rennen eine Runde länger als erwartet ging. Während Sette Camara zu Beginn des Mexiko-Laufes zu viel Energie verbraucht hatte, griff Oliver Turvey im NIO auf seine Reserven zurück und ließ den Brasilianer letztlich hinter sich. Sette Camara sagt: "Wir müssen uns in Rom verbessern, denn Mexiko war für uns eine kalte Dusche!"

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