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Warum Force India die Punkte so knapp verpasste

Esteban Ocon und Sergio Perez müssen mit den undankbaren Plätzen elf und zwölf aus China abreisen - Die Renn-Pace stimmt Force India zuversichtlich

(Motorsport-Total.com) - Force India erlebte beim Grand Prix von China eine Achterbahnfahrt ohne Happy End. Esteban Ocon und Sergio Perez erfuhren dabei alle Höhen und Tiefen, denen man im engen Mittelfeldkampf begegnen kann. Am Ende schrammten sie auf den Plätzen elf und zwölf nur knapp an den Punkten vorbei. Von Startkollisionen, über Undercut bis hin zu Safety-Car-Pech nahmen sie dabei alles mit und zeigen sich zumindest mit der Pace des VJM11 zufrieden.

Sergio Perez, Esteban Ocon, Sergei Sirotkin, Stoffel Vandoorne, Brendon Hartley

Force India ist noch nicht in der Saison 2018 angekommen Zoom

Gleich am Start erinnerten die Teamkollegen stark an das vergangene Jahr, als sie sich im Getümmeln in die Quere kamen und Ocon wutentbrannt funkte: "Habt ihr gesehen, wie viel Positionen uns Sergio gekostet hat? Unglaublich!" Perez erklärt aber: "Die erste Runde war sehr chaotisch. Einer der Renaults hat mich von der Strecke gedrängt und ich konnte danach nur noch versuchen, mich davon zur erholen." Von den Startpositionen neun und zwölf fielen sie auf 13 und 14 zurück.

Dort hinten im Verkehr blieb ihnen nichts anders übrig, als den Undercut zu versuchen und früh, in den Runden elf und zwölf, die Reifen zu wechseln. Für Perez ging es vom ultraweichen Qualifying-Reifen auf den Soft. Ocon war auf der weichen Mischung gestartet und ließ sich noch einmal gelbe Reifen aufziehen. Die Taktik schien aufzugehen, denn die Konkurrenz zog deutlich später nach und spülte das Force-India-Duo geschlossen auf die Punkteränge.


Fotos: Force India, Grand Prix von China


Die Safety-Car-Phase zur Mitte des Rennens machte ihnen dann aber einen Strich durch die Rechnung, weil sie zu einer strategisch ungünstigen Zeit kam und ihnen den Vorteil der frischeren Reifen für die Endphase nahm. Direkte Konkurrenten wie Kevin Magnussen, der mit einem Reifenwechsel auskam, waren danach nicht mehr zu erreichen.

"Wir waren auf Punktekurs bis das Safety-Car rauskam", erklärt Ocon. "Danach haben wir bis zum Ende des Rennens nur noch gepusht. Ich steckte zu lange hinter Grosjean fest", beschreibt er sein Problem mit dem zweiten, deutlich langsameren Haas. "Das hat mich um die Chance gebracht, an Magnussen vorbeizukommen."

Force India blieb es nicht vergönnt, auf der Strecke Plätze gut zu machen. Dass sie aber wenigstens in der Lage waren, sich selbst gegen Angriffe zu verteidigen, stimmt sie positiv. "Wir waren einmal mehr vom Pech verfolgt, aber immerhin konkurrenzfähig", so Ocon.

Aus den ersten drei Rennen der Saison bleibt ihnen trotzdem nur der eine magere Punkt aus Bahrain und die Hoffnung, mittlerweile wenigsten ein Grundgerüst geschaffen zu haben, dass sie mit einem größeren Update-Paket in Barcelona wieder zu Angreifern machen soll.

"Das Positive ist, dass wir immer mehr aufschließen", sagt Perez. "Gestern haben wir schon Fortschritte zeigen können und heute kam es halt drauf an, wo man sich zu welchem Zeitpunkt aufhielt. Es geht voran und das wird sich hoffentlich auch bald in guten Ergebnissen niederschlagen."

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