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Spyker mit lachendem und weinendem Auge

Sakon Yamamoto flog bei seinem Spyker-Debüt gleich zu Beginn ab, Adrian Sutil ließ in Ungarn immerhin einen Werks-Honda hinter sich

(Motorsport-Total.com) - Einmal mehr ein Rennen aus der letzten Startreihe, einmal mehr ein Rennen ohne Punkte. Doch für Spyker ist das kein Grund zur Trauer, konnte man im Rennen mit Rubens Barrichello immerhin einen Werks-Honda in Schach halten, und zwar über die gesamte Renndistanz, was eine beachtliche Leistung ist. Und ab dem Grand Prix Preis der Türkei kommt das lang ersehnte neue Auto zum Einsatz.

Adrian Sutil

Adrian Sutil sah die Zielflagge und ließ heute sogar einen Gegner hinter sich Zoom

Bereits am Start konnte sich Adrian Sutil an Barrichello vorbeischieben - und er gab diese Position bis zum Schluss nicht mehr her, nicht zuletzt aufgrund einer sehr beherzten Fahrweise, wie der Münchner zu Protokoll gab: "Das Rennen hat gezeigt, dass wir relativ konkurrenzfähig waren gegenüber den Autos vor uns. Wir konnten mit Honda kämpfen, was bedeutete, dass ich in jeder einzelnen Runde voll angreifen musste."#w1#

Der 24-Jährige ist sehr zufrieden mit dem Rennverlauf: "Wir konnten Honda bis zum Ende hinter uns halten, was einen kleinen Erfolg mit dem alten Auto bedeutet. Nun müssen wir sehen, was wir in der Türkei ausrichten können. Wir wissen, dass wir in den Rennen viel näher an der Konkurrenz dran sind, also hoffe ich, dass wir mit einem neuen Auto noch besser sein können."

Sutils Teamkollege, der Spyker-Neuling Sakon Yamamoto, war nach seinem Fehler verständlicherweise untröstlich: "Nach dem Start pushte ich sehr hart, aber plötzlich verlor ich Grip in Kurve elf, drehte mich und landete im Reifenstapel. Ich habe schlicht und ergreifend einen Fehler gemacht, ich bin also sehr enttäuscht mit diesem Resultat, weil ich das Rennen unbedingt beenden wollte", gab sich der Japaner zerknirscht, versprach aber "weiterhin hart zu arbeiten und den nächsten Grand Prix zu fokussieren, wo das neue Auto zum Einsatz kommt."

Technikchef Mike Gascoyne analysierte das Rennen folgendermaßen: "Ein gutes und ein schlechtes Rennen für uns. Sakon hat früh einen Fehler gemacht, was ein Jammer ist, weil er bis zu diesem Augenblick ein gutes Wochenende hatte. Adrian hatte auf der anderen Seite ein sehr gutes Rennen, er konnte zeigen, dass wir in der Lage waren, Honda von der Geschwindigkeit her nicht nur herauszufordern, sondern auch zu besiegen."

Der Technische Direktor von Spyker ist aber ob des gebotenen Teamauftritts angetan: "Für uns als ein Team mit beschränkten Ressourcen ist das ein Grund, stolz zu sein. Wir wissen, dass unsere Pace im Rennen wesentlich besser ist als im Qualifying, wir müssen uns also auf diesem Gebiet weiterentwickeln, aber wir können uns nun auf das verbesserte Auto in der Türkei freuen, wo wir hoffentlich unser Rennen vor etwas mehr Wagen beenden", so Cascoyne.

"Adrian hatte eine gute Vorstellung. Er demonstrierte, dass wir in der Lage sind, andere Teams unter Rennbedingungen zu schlagen", schloss Teamchef Colin Kolles ab. "Das ist insofern viel versprechend, als dass wir mit der höheren Geschwindigkeit des verbesserten Autos in der Türkei in der Lage sein sollten, mit etwas mehr Fahrern den Kampf aufzunehmen. Es war Pech für Sakon, aber ich bin sicher: Sowie er mehr Erfahrungen mit dem Team und dem Wagen sammelt, wird er bessere Rennen fahren."

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