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  • 29.04.2010 · 21:57

Schumacher zum Offizier der Ehrenlegion ernannt

Michael Schumacher ist ab sofort ein Offizier der Ehrenlegion - Frankreichs Premierminister huldigt "Schumi" bei einer großen Zeremonie in Paris

(Motorsport-Total.com/SID) - Große Auszeichnung für Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher: Der 41 Jahre alte Mercedes-Pilot ist am Donnerstagabend in Paris von Frankreichs Premierminister Francois Fillon zum Offizier der Ehrenlegion ernannt worden. Zu den wenigen ausgewählten Gästen bei der Zeremonie gehörten Schumachers Freund Jean Todt, früher sein Chef bei Ferrari und heute Präsident des Automobil-Weltverbandes (FIA), sowie der ehemalige französische Formel-1-Pilot Jean Alesi.

Michael Schumacher

Großer Bahnhof für Michael Schumacher, einen neuen Offizier der Ehrenlegion

Fillon zog in seiner Laudatio für den erfolgreichsten Formel-1-Piloten aller Zeiten den langjährigen Rekordchampion Juan-Manuel Fangio als Messlatte heran: "Um einen relevanten Vergleich zu finden, muss man zu den Ursprüngen der Formel 1 zurückgehen und zum legendären Juan-Manuel Fangio, Ihrem einzigen Rivalen", so der Regierungschef zu Schumacher.#w1#

"Wir waren überzeugt, dass er mit seinen fünf WM-Titel außerhalb jeder Reichweite war. Aber Sie haben den berühmtesten Ihrer Vorgänger übertroffen", meint der Premierminister. Der 1995 verstorbene Argentinier Fangio, wie jetzt Schumacher einst auch Silberpfeil-Pilot bei Mercedes, war 1951 sowie von 1954 bis 1957 Weltmeister in der Königsklasse.

Schumacher holte seine ersten beiden von insgesamt sieben Titel 1994 und 1995 bei Benetton, später triumphierte er von 2000 bis 2004 fünfmal in Serie als Ferrari-Pilot. Immer an seiner Seite war als Technischer Direktor sein heutiger Mercedes-Teamchef Ross Brawn, der den Silberpfeil für Schumacher zum bevorstehenden Großen Preis von Spanien deutlich verbessern will.

Bislang hat sich der Formel-1-Rückkehrer, der in Paris von seiner "zweiten Karriere" sprach und Fillon "außerordentliches Wissen" über die Formel 1 bescheinigte, bei seinem Comeback nach drei Jahren Pause schwer getan und in vier Rennen erst zehn WM-Punkte geholt - im Gegensatz zu den 50 Zählern seines Teamkollegen Nico Rosberg, der Platz zwei in der WM-Wertung belegt.

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