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  • 16.05.2010 17:40

Sauber-Team: Wieder ein technischer Totalausfall

Das Pech bleibt dem Sauber-Team treu: In Monte Carlo schieden beide Piloten auf Punkteplätze liegend mit technischen Problemen aus

(Motorsport-Total.com) - Angesichts der Startplätze 15 und 16 waren die Erwartungen nicht allzu hoch, aber für beide Fahrer ließ sich das Rennen gut an, und die Aussichten verbesserten sich erheblich. Doch noch vor der Halbzeit des Großen Preises von Monaco machten technische Defekte alle Hoffnungen zunichte.

Kamui Kobayashi

Das Sauber-Team hatte im Rennen nur das kurze Vergnügen Zoom

"Es ist schade, denn im Rennen waren wir viel besser als im Qualifying", so Kobayashi, der in Runde 27 an Position fünf liegend mit einem Getriebeproblem aufgeben musste. "Ich denke, wir haben erneut eine Chance verpasst, um Punkte zu sammeln."#w1#

"Mein Start war gut. Die erste Kurve ist in Monaco immer schwierig, aber es ist alles glatt gegangen. Dann konnte ich aber nicht mehr hochschalten. Ich habe mir vorsichtig einen Platz gesucht, wo ich das Auto sicher abstellen konnte, und das war es dann."

"Das war ein weiteres Rennen, das ich gerne zu Ende gefahren wäre", meinte de la Rosa, der in Runde 22 ebenfalls auf Rang fünf liegend mit einem Hydraulikdefekt aufgeben musste. "Zu Beginn war das Auto in Ordnung. Beim Start habe ich mich aus allem Ärger rausgehalten, das war erst einmal das Wichtigste. Dann habe ich auf meine Reifen aufgepasst."

"Wir waren mit unterschiedlichen Strategien unterwegs, was ich gut fand. Ich hatte die weichere Mischung, Kamui die härtere. Ich fuhr relativ gemütlich hinter Vitaly Petrov her und wartete auf meine Chance, Gas geben zu können. Aber ich war schon durch ein Problem mit der Schnellschaltung gewarnt, und als dann die Servolenkung immer schwerer und schwerer ging, war klar, dass es ein Hydraulik-Problem gab."

James Key, Technischer Direktor: "Das war ein enttäuschendes Ende eines schwierigen Wochenendes, so etwas will man nicht noch einmal erleben. Es war in vielerlei Hinsicht frustrierend. Unsere Fahrer wurden aufgehalten und konnten das Potenzial des Autos nicht ausschöpfen."

"Wir dachten, ein strategischer Boxenstopp könnte uns helfen, an anderen Autos vorbeizukommen. Wir haben die Fahrer mit unterschiedlichen Strategien losgeschickt, um speziell von Safety-Car-Phasen profitieren zu können. Wir hatten uns viele Optionen für das Rennen offen gelassen."

"Aber dann sahen wir in den Daten, dass an Pedros Auto einige Hydraulik-Temperaturen deutlich zu hoch waren, und er meldete, dass die Lenkung sehr schwergängig wurde. Wir holten ihn zur Box, um nachzusehen, was das Problem war. Es war eindeutig ein Problem mit dem Hydraulik-Druck. Wir konnten nicht schnell genug etwas dagegen unternehmen, um Pedro weiterfahren zu lassen."

"Nur ein paar Runden später trat das Getriebeproblem an Kamuis Auto auf. Er verlor einen Gang und bekam dann den nächsten nicht mehr rein, weshalb er auf der Strecke stoppte. Wir untersuchen jetzt, was den Defekt auslöste. Wir werden von diesem Wochenende lernen, was es zu lernen gibt, aber wir freuen uns auch auf Rennstrecken, die uns besser liegen. Wir hoffen, dass wir uns in Istanbul deutlich besser präsentieren können."

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