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Re-Start-Chaos in Mugello: Fahrer nach Treffen mit FIA-Rennleiter zufrieden

Die Massenkarambolage beim Re-Start in Mugello zog einige Kritik nach sich, nun fand eine Aussprache statt - Formel-1-Piloten berichten von positiven Fortschritten

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Massencrash beim Re-Start des Formel-1-Rennens in Mugello stand der Vorfall bei einem Treffen der Piloten mit FIA-Rennleiter Michael Masi am Freitagabend noch einmal zur Diskussion. Am Rande des Grand-Prix-Wochenendes in Sotschi bekamen alle Fahrer so die Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge zu schildern.

Carlos Sainz, Kevin Magnussen

Beim Re-Start nach der Safety-Car-Phase kollidierten in Mugello gleich mehrere Autos Zoom

Die Formel-1-Fahrervereinigung GPDA hatte sich zuvor mit einem Brief an Masi gewandt, in dem sie ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit ihm bekundete, um eine Wiederholung des Unfalls in der Zukunft zu verhindern.

Die Frage, wie spät die Lichter des Safety-Cars vor einem Neustart ausgeschaltet werden sollten, war ein Hauptthema, ebenso wie die ungewöhnlich späte Position der Kontrolllinie in Mugello, wo das Rennen wieder aufgenommen wird. Mit den Ergebnissen der Diskussion zeigten sich die Piloten durchaus zufrieden.

Sainz: "Kombination aus verschiedenen Dingen"

"Ich habe das Gefühl, dass wir die wichtigsten Punkte und all die Dinge, die wir besprechen und klären mussten, zusammen mit anderen Fahrern und der FIA angesprochen haben", sagt Carlos Sainz, einer der Leidtragenden des Re-Start-Chaos. "Und ich denke, wir sind zu einigen wirklich guten Schlussfolgerungen gekommen."

Der McLaren-Pilot betont: "Die FIA und die Fahrer werden sich gegenseitig unterstützen, damit wir die gleiche Situation nicht noch einmal erleben. Ich bin also sehr zufrieden mit dem Gespräch, das wir alle geführt haben, und mit den gezogenen Konsequenzen."


Fotostrecke: In Bildern: Der Re-Start-Crash beim Formel-1-Rennen in Mugello

Den Unfall bezeichnet Sainz als "eine Kombination aus einigen Fahrfehlern und der FIA, die uns vielleicht mit dem Safety-Car hätte helfen können". Gleichzeitig hätten aber auch die besonderen Umstände vor Ort eine Rolle gespielt, denn Mugello sei "eine sehr spezielle Strecke mit einem ganz besonderen Neustart", analysiert er.

Formel-1-Piloten: Haben alle daraus gelernt

"Dieses Szenario würde sich normalerweise nicht wiederholen, zum Beispiel in Sotschi. Es war ein ganz besonderer Fall, und ich habe das Gefühl, dass wir alle einen besseren Job hätten machen können. Uns ist klar, wie gefährlich die Situation war, und ich bin sicher, dass wir alle versuchen, dafür zu sorgen, dass sie sich nicht wiederholt."

Ähnlich äußert sich Pierre Gasly von AlphaTauri. Er räumt ein, dass in Mugello "ein bisschen eine besondere Situation" vorlag, zumal es das erste Mal war, dass die Formel 1 dort einen Grand Prix ausgetragen hat. "Wahrscheinlich werden die Dinge etwas anders sein, wenn wir wieder dort fahren", blickt der Franzose voraus.

"Aber ich glaube, jeder hat ziemlich genau verstanden, was passiert ist. Und meinerseits bin ich mit dem, was besprochen wurde, zufrieden. Es ist etwas, worüber wir eine ganze Weile diskutiert haben. Und ich denke, alle Meinungen sind gehört worden."

GPDA-Direktor Romain Grosjean resümiert: "Wir sind alle auf einer Linie mit dem, was passiert ist und was wir besser machen können. Michael Masi, Ross Brawn, die Fahrer, ich denke, wir versuchen alle, die besten Lösungen zu finden, um die Sicherheit zu verbessern, aber wir halten auch eine gute Show am Laufen."

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