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Räikkönen: Rallye statt McLaren

In seiner Formel-1-Auszeit möchte Kimi Räikkönen regelmäßig in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC starten: Suche nach einem Cockpit

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen nimmt sich zwar 2010 eine Auszeit von der Formel 1, untätig herumsitzen will der Finne im nächsten Jahr aber nicht. Räikkönen zieht es nun wieder zu den Driftkünstlern - er möchte die Zeit nutzen, um sich intensiver als bisher seiner Leidenschaft Rallye zu widmen. Sein Ziel sind regelmäßige Einsätze in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen sucht nun nach einem Cockpit in der Rallye-WM Zoom

"Er ist einer der Typen, die schnell wieder nach vorn schauen. Er hat nur gesagt: 'Jetzt konzentrieren wir uns auf das Rallyefahren'", berichtete Räikkönen Manager David Robertson der 'BBC'. "Er sucht jetzt nach einem Cockpit in der WRC. Aber noch ist dabei nichts aussortiert."#w1#

Laut Robertson war es Räikkönen, der sich gegen McLaren entschieden hat, nicht umgekehrt. Die Personalie Jenson Button, dessen Verpflichtung bei McLaren heute bekanntgegeben wurde, kurz nachdem Räikkönens Auszeit angekündigt wurde, habe dabei keine Rolle gespielt.

"Es war nicht in seinem Interesse, für das Geld zu fahren, das sie ihm geboten haben, also fährt er stattdessen jetzt Rallyes." David Robertson

"Kimi wollte ein siegfähiges Auto. Das konnte ihm nur McLaren bieten und er hatte nur sie im Blick. Es war aber nicht in seinem Interesse, für das Geld zu fahren, das sie ihm geboten haben, also fährt er stattdessen jetzt Rallyes", so der Manager, der noch anfügte: "Wenn sie nicht Jenson geholt hätten, hätten sie irgendeinen anderen Pilot geholt."

Räikkönen gab im vergangenen Sommer bei der Rallye Finnland sein Debüt in der Rallye-WM. Zuvor hatte er mit seinem Beifahrer Kaj Lindström schon an anderen Rallyes teilgenommen. Bei seinem WRC-Debüt im Abarth Grande Punto S2000 konnte der Finne die Fachwelt beeindrucken - er hielt sich trotz Motorproblemen sensationell auf dem 15. Gesamtrang, bevor er wegen eines Unfalls aufgeben musste. Nach diesem eindrucksvollen Debüt hat ihm Ford gleich einen Test angeboten.

Cockpit bald gefunden?

Lindström bestätigte gegenüber 'wrc.com', dass er 2010 Räikkönens Co-Pilot bleiben wird. Die Gerüchte, dass das Duo in einem Citroën C4 WRC fährt, wollte er aber nicht kommentieren. Es gibt Spekulationen, dass Räikkönen entweder im Citroën-Werksteam unterkommt oder gemeinsam mit Petter Solberg ein Privatteam mit C4s bildet. Das Solberg-Lager hat Gespräche über gemeinsame Einsätze bereits bestätigt.

Dem finnischen Sender 'MTV3' zufolge soll Citroën-Hauptsponsor Red Bull Räikkönen sogar angeblich ein Angebot von zehn bis zwölf Millionen Euro gemacht haben. Der Wahrheitsgehalt dieses Gerüchts ist jedoch fraglich, denn das wäre doppelt so viel, wie Red Bull für Rekordweltmeister Sébastien Loeb zahlt.

Eines ist auf jeden Fall klar: Bei der Suche nach einem Platz in der Rallye-Weltmeisterschaft kann Räikkönen sicher auch auf die Hilfe von WRC-Vermarkter ISC zählen. Denn der wünscht sich den Finnen schon lange im Starterfeld, um mit seiner Prominenz und Persönlichkeit kräftig die Werbetrommel rühren zu können.

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