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Max Verstappen: Darum war Daniel Ricciardo der ideale Teamkollege

Max Verstappen verrät, was er sich von einem Teamkollegen wünscht - Die Zusammenarbeit mit Daniel Ricciardo habe bei Red Bull "ideal" funktioniert

(Motorsport-Total.com) - Noch ist nicht klar, wer 2020 an der Seite von Max Verstappen im zweiten Red Bull fahren wird. Alexander Albon scheint aktuell die besten Karten zu haben, doch eine finale Entscheidung ist noch nicht gefallen. Im Rahmen eines Events von Red-Bull-Sponsor TAG Heuer in Amsterdam hat Verstappen nun darüber gesprochen, was er von einem Teamkollegen erwartet.

Max Verstappen, Daniel Ricciardo

Max Verstappen und Daniel Ricciardo hatten zusammen eine Menge Spaß Zoom

Er wolle im zweiten Auto "jemanden, der kämpfen und mich dazu pushen kann, noch besser zu werden", erklärt Verstappen und verrät: "Ich denke, ich hatte diese ideale Situation mit Daniel [Ricciardo]. Als ich ins Team kam, war ich natürlich eher noch ein Rookie, und er war bereits seit ein paar Jahren da." Gerade in seiner Anfangsphase habe er daher einiges von Ricciardo lernen können.

Verstappen kam nach den ersten vier Rennen der Saison 2016 zu Red Bull, während Ricciardo bereits seit Anfang 2014 dort fuhr. "An einem Punkt ist es dann auch für ihn schwierig geworden, weil wir die ganze Zeit so eng beieinander lagen", erinnert sich Verstappen und erklärt, dass ein starker Teamkollege letztendlich "auch für das Team sehr wichtig" sei.

"Man möchte jemanden, der beim Set-up in die gleiche Richtung arbeitet und vom Auto die gleichen Dinge haben möchte wie du", verrät der Niederländer und erklärt: "Dann kann man das Auto viel besser entwickeln. Und dann kann man die Autos am Freitag unterschiedliche Programme fahren lassen, wenn man sich darauf verlassen kann, dass beide Fahrer die richtigen Informationen liefern."


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"Diese Dinge sind für mich wichtig, aber auch für das Team", so Verstappen. Während die Zusammenarbeit mit Ricciardo gut funktionierte, erklärt Verstappen, dass Rookie Albon wohl noch etwas Zeit brauche, um in diese Rolle zu wachsen. "Es ist sein erstes Jahr in der Formel 1. Da kann man nicht von ihm erwarten, dass alles sofort großartig funktioniert - auch beim Feedback und solchen Sachen", so Verstappen.

"Aber bislang läuft alles gut", zeigt er sich mit seinem neuen Teamkollegen grundsätzlich zufrieden. Ricciardo verließ das Team zu Beginn dieser Saison in Richtung Renault. Er wurde in der ersten Saisonhälfte durch Pierre Gasly ersetzt, doch nachdem der Franzose keine Spitzenergebnisse einfahren konnte, wurde er zur Sommerpause schon wieder durch Albon ersetzt.

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