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  • 03.03.2016 · 20:08

  • von Dieter Rencken & Roman Wittemeier

Kimi Räikkönen nach Bestzeit: "Nicht so schlecht"

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen setzt am vorletzten Testtag der Formel 1 in Barcelona neue 2016er-Bestmarke: Rennsimulation trotz Unterbrechung "ganz in Ordnung"

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen hat sich am Donnerstag bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona die Krone aufgesetzt. In 1:22.765 Minuten war der Finne im neuen SF16-H um 0,045 Sekunden schneller als die bisherige Testbestmarke seines Teamkollegen Sebastian Vettel. Auf den Ultrasoft-Reifen holte sich Räikkönen einen Vorsprung von 0,428 Sekunden auf Felipe Massa (Williams), der jedoch nur auf der Soft-Mischung von Pirelli unterwegs war.

Nico Rosberg, Kimi Räikkönen

Der große Wunsch vieler Ferrari-Fans: Rot auf der Strecke vor Silber Zoom

"Es war ganz okay. Die Rundenzeiten waren schneller und ich konnte noch mehr fahren", sagt Räikkönen. "Es war insgesamt ein guter Testtag, inklusive einer Rennsimulation. Dieser Ablauf wurde jedoch einmal unterbrochen, weil rote Flaggen herauskamen. Abgesehen davon war es echt okay." Der Finne musste seine Simulation unterbrechen, weil Romain Grosjean (Haas) zwischenzeitlich mit seinem Auto im Kies feststeckte.

Auf den Medium-Reifen konnte Räikkönen sehr konstante und schnelle Rundenzeiten notieren lassen. In einem Stint über insgesamt 25 Runden baute der Reifen am Ferrari nur wenig ab. Nach einer Runde in 1:27.9 Minuten zum Start blieben die Werte anschließend stets im Bereich von 1:29.0 Minuten. Erst ganz am Ende des langen Versuchs baute der Pneu um etwa eine Sekunde ab. "Es war nicht so schlecht. Es lässt sich aber nicht sagen, was die anderen gerade tun. Das Gefühl war auf jeden Fall in Ordnung", sagt er.


Fotos: Ferrari, Test in Barcelona


"Das war nun mein letzter Testtag im Auto. Wir haben das getan, was wir tun konnten. Wo wir stehen, werden wir in den ersten paar Rennen dann sehen. Wir sind mehr oder weniger glücklich mit allen Dingen. Dennoch gibt es Sachen, die wir noch verbessern können - aber das ist ganz normal", blickt Räikkönen nach seinem letzten Testeinsatz vor dem Saisonstart vorsichtig auf das erste Rennen in Melbourne.

"Ich habe es mehrfach gesagt: Ich habe keine Lust auf irgendwelche Vorhersagen über das, was passieren wird oder wo wir stehen werden", will sich der Finne keinesfalls zu Kampfansagen hinreißen lassen. In typischer Manier ergänzt er: "Wir geben unser Bestes. Hoffentlich bringt uns das entsprechend gute Resultate." Räikkönen probierte am frühen Morgen über eine Runde das neue Halo-System für besseren Cockpitschutz in der Formel 1 aus.

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