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HRT mit erfolgreichem Notprogramm

Vitantonio Liuzzi kam problemlos über den Samstag, die Leistung bewegte sich auf dem bekannten HRT-Niveau - Pech dagegen hatte Daniel Ricciardo

(Motorsport-Total.com) - Vitantonio Liuzzi und Daniel Ricciardo hatten am Morgen des Samstags in Yeongam nur eine Stunde Zeit, um den an sich schon recht widerspenstigen HRT F111 auf trockene Bedingungen einzustellen. Liuzzi gelang dies ohne große Probleme, auch wenn er im Qualifying nicht über den vorletzten Platz hinauskam. Der letzte Rang ging an den Teamkollegen. Doch Ricciardo setzte keine Zeit im Qualifying und auch im Freien Training waren nur elf Runden möglich. Wie schon bei Liuzzi in Suzuka machte das Kühlwassersystem Probleme.

Daniel Ricciardo

Wasserlecks: Daniel Ricciardo kam am Samstag nicht viel zum Fahren Zoom

"Insgesamt war ich mit der Balance sehr zufrieden und das Auto reagierte sehr gut", erklärt Liuzzi. "Wir hatten einen guten Samstag. Im Qualifying waren wir wenige Zehntel hinter einem Virgin, aber etwas mehr hinter dem zweiten. Wir müssen verstehen, warum die Lücke so groß ist. Im dritten Sektor verlieren wir Zeit, weil die Reifen körnen. Das wird auch im Rennen der entscheidende Punkt sein. Es wird Reifenprobleme geben, speziell mit den superweichen. Es wird viele Stopps heben. Wir müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um unsere Gegner zu schlagen."

Von diesem Ziel träumt Ricciardo noch. "Wir hatten am Morgen ein paar Probleme, welche die Jungs kurz vor Ende des Trainings noch lösen konnten", erklärt der Australier. "Am Nachmittag rief mich mein Ingenieur aber schon in der ersten Runde wieder an die Box, weil sie in den Daten ein weiteres Problem erkannten. Ich bin sicher, dass das gelöst wird und wir ein gutes Rennen haben werden. Wenn wir etwas zum Fahren kommen, ist es besser als nichts."

"Nach den verregneten Trainings von gestern gab es heute keine Zeit zu verlieren", so Teamchef Colin Kolles. "Wir hatten einen vollen Plan für das dritte Freie Training und beide Fahrer gingen sofort zu Beginn auf die Bahn. Tonio konnte sein Programm auf den weichen Reifen abspulen und hatte Zeit für einige Runden auf den superweichen Reifen."

"Aber bei Daniel trat für ein Problem eines Lecks im Kühlwassersystem auf", fährt er fort. "Er musste wieder an die Box kommen. Das Team arbeitete daran, damit Daniel vor Ablauf der Zeit noch einmal fahren konnte. Letztlich schaffte er noch elf Runden. Für das Qualifying sah alles gut aus. Tonio setzte zwei Sätze superweiche Reifen ein, aber Daniel musste wieder an die Box kommen, nachdem der Kühlwasserdruck wieder zusammenbrach. Hoffentlich wird für das Rennen alles in Ordnung sein, aber die verlorene Zeit hilft uns nicht im Kampf gegen unsere Gegner."

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