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Für den guten Zweck: F1-Fans können sich Platz auf der Zielflagge kaufen

Die Formel 1 hat angekündigt, bei den Rennen der Saison 2020 Plätze auf der Zielflagge an Fans zu verkaufen, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen der neuen Formel-1-Initiative "We Race as One", die Anfang dieser Woche angekündigt wurde, um Rassismus und Ungleichheit zu bekämpfen, erhalten Fans eine einmalige Gelegenheit. Sie können Plätze auf der schwarz-weiß karierten Flagge erwerben, die am Ende jedes Rennens geschwenkt wird.

Zielflagge

Auf der Zielflagge können sich Formel-1-Fans künftig verewigen lassen Zoom

Mit dieser Wohltätigkeitsaktion sollen pro Rennen über 11.000 Pfund (rund 12.200 Euro) gesammelt werden, wobei jeweils 56 der 80 Plätze auf der Flagge zum Verkauf stehen. Die restlichen 24 Quadrate werden dem Veranstalter des Rennens zur Verfügung gestellt, damit er sie an seine Fans und Gäste weitergeben kann.

Auf dem Feld, das er kauft, findet jeder Fan seinen Namen wieder. Er kann sich allerdings nicht aussuchen, auf welchem Feld sein Name platziert wird. Nach Beendigung des Rennens erhält er sein individuelles Quadrat gerahmt und aufgezogen sowie ein Bild der schwarz-weiß karierten Flagge inklusive Echtheitshologramm.

Für den Saisonstart in Österreich am 5. Juli sind die Quadrate, die je 199,99 Pfund (221,55 Euro) kosten, bereits ausverkauft. Es ist geplant, die gleiche Verfügbarkeit auch für nachfolgende Rennen dieser Saison zu schaffen, wobei die Quadrate zwei bis drei Wochen vor jedem Grand Prix auf 'F1Authentics.com' angeboten werden sollen.

Mit der "We Race as One"-Initiative werden über den Sport hinausgehende soziale Fragen in den Fokus gerückt. Angesichts der andauernden Corona-Pandemie und der weltweiten Bewegung gegen Rassismus werden die Teams in der Saison 2020 mit dem Branding "We Race as One" auf ihren Autos antreten.

Dieses beinhaltet ein Regenbogen-Logo mit den Farben aller zehn Teams. Ferrari platzierte den #WeRaceAsOne-Hashtag bereits beim jüngsten Test in Mugello auf seinem 2018er-Auto. Im Vorfeld des ersten Rennwochenendes in Österreich werden weitere Unterstützungsbekundungen von anderen Teams erwartet.

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