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Charlie Whiting: Könnten 2020 schon in Dänemark fahren

Laut FIA-Rennleiter Charlie Whiting könnte bis zum Jahr 2020 ein Grand Prix in Dänemark geplant werden - Widerstand gibt es aus der Politik

(Motorsport-Total.com) - Startet die Formel 1 in der Saison 2020 in Dänemark? Laut FIA-Rennleiter Charlie Whiting könnten dazu die Weichen gestellt werden. Kopenhagen ist neben einem Straßenrennen in Miami eine mögliche Option für den Kalender der Königsklasse im Jahr 2020. Laut Whiting wurden bereits die ersten Besichtigungen durchgeführt. Jedoch gibt es Gegner aus der Politik, die sich gegen ein Formel-1-Rennen in Dänemark aussprechen.

Streckenlayout in Kopenhagen

So könnte die Strecke in Kopenhagen aussehen Zoom

"Sie haben mich eingeladen, um das Projekt der Gemeinde zu präsentierten", so Whiting gegenüber 'BT'. "Sie wollen sichergehen, dass es von der Seite des Automobil-Weltverbandes (FIA) keine Probleme gibt." Auch Streckenarchitekt Hermann Tilke sei in dem Projekt rund um die dänische Hauptstadt involviert. "Aus unserer Sicht, wäre es kein Problem, dort zu fahren."

Laut Whiting sei es 100 Prozent "realistisch", einen Grand Prix in Kopenhagen durchzuführen. Jetzt liege es nur noch an den Dänen, die nötigen Befugnisse zu erhalten. "Schon 2020 könnte das Rennen ohne Probleme veranstaltet werden", stellt Whiting klar. Jedoch gibt es aus der Politik die ersten Anzeichen für eine Absage.

Nach Informationen von 'politiken.dk' habe das Unterfangen weder politische noch gesellschaftliche Unterstützung. Der Bürgermeister sagt der Formel 1 damit in einem ersten Zwischenschritt ab. Jedoch scheint es in der Politik auch Unterstützer für einen Grand Prix in den Straßen von Kopenhagen zu geben, weshalb das Projekt nicht vollkommen abgeschrieben wird.

Finanzminister Kristian Jensen sagt in einer Stellungnahme des Finanzministeriums: "Die Formel 1 gehört zu den größten Veranstaltungen der Welt und es wäre spannend, aber auch eine große Herausforderung, sie im Herzen von Kopenhagen starten zu lassen." Ob das Formel-1-Projekt in Kopenhagen weiter verfolgt wird, steht also noch in den Sternen.

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