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  • 13.05.2012 · 19:20

  • von Dominik Sharaf

Caterham auf der Problemstrecke Barcelona zufrieden

Die Mannschaft um Tony Fernandes hadert ein Mal mehr mit den blauen Flaggen - KERS-Probleme funken Petrow dazwischen

(Motorsport-Total.com) - Bei Caterham scheint sich nicht viel zu bewegen. Mit Heikki Kovalainen und Witali Petrow auf den Rängen 16 und 17 kamen die Grünen aus Malaysia beim Großen Preis von Spanien am Sonntag zwar vor dem verbliebenen Marussia von Timo Glock ins Ziel, verpassten jedoch ein Mal mehr den lange ersehnten Anschluss an das Mittelfeld.

Heikki Kovalainen, Michael Schumacher

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Der Technische Direktor gab sich dennoch erfreut, was das Resultat betrifft: "Ich bin mit der Leistung beider Fahrer zufrieden. Sie haben das ganze Rennen über Druck gemacht und keine Fehler begangen - gerade am Start", sagt Mark Smith und betont, dass die Reifenstrategie seines Teams aufgegangen sei.

Blaue Flaggen kosten Zeit

Dennoch war bei Caterham nicht alles optimal. "Wir waren im Schlagdistanz zum Mittelfeld, haben aber wieder durch blaue Flaggen Zeit verloren", hadert Smith mit einem "künstlich vergrößerten Rückstand", sieht aber wenig Abhilfe auf Strecken wie dem Circuit de Catalunya. "Wir müssen damit klarkommen, wenn wir wissen, das wir irgendwann überrundet werden", so Smith.

Auch Kovalainen hebt das Positive hervor: "Wir haben so viel wie möglich aus dem Auto herausgeholt. Ich hatte einen guten Start, bin an Senna vorbeigefahren und steckte bis zum zweiten Boxenstopp im Pulk", beschreibt er die erfreulichen Momente seines Rennens. Der Finne war mit dem Tempo des Caterham zufrieden: "Wir konnten von den Teams hinter uns wegziehen, aber nicht über die komplette Distanz mit der Konkurrenz vor uns kämpfen."

Hoffen auf Monaco

Auch Petrow schien nicht unglücklich: "Ich bin mit meiner Fahrt zufrieden und denke nicht, dass wir aus dem Auto noch mehr hätten herausholen können", bilanziert der Russe, der mit der Energierückgewinnung seine Probleme hatte. "Für das Qualifying hatten wir eine gute KERS-Einstellung gefunden, aber an diesem Nachmittag funktionierte es nicht so gut. Da haben wir Zeit verloren", meint Petrow.


Fotos: Caterham, Großer Preis von Spanien


Eine weitere Baustelle: "Der Reifenabbau war höher als im Freien Training. Wir müssen sehen, woher das kommt", fordert der Ex-Renault-Pilot und blickt voraus: "In Monaco sollte uns die Schwierigkeit, zu überholen, die Chance einräumen, die Autos vor uns am Wochenende unter Druck zu setzen." Auch Kovalainen freut sich auf den Stadtkurs: "Wir wussten, dass uns Barcelona weniger liegt. Aber in Monaco sollten wir die Chance haben, uns hochzuarbeiten", hofft er.

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