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Carlos Sainz: Wünsche mir, dass das Feld enger zusammenrückt

Carlos Sainz hofft, dass die Unterschiede zwischen den Formel-1-Autos ab 2022 nicht mehr so groß sind - Noch ist jedoch unklar, wie sich die neuen Regeln auswirken

(Motorsport-Total.com) - Carlos Sainz hofft, dass es in der Formel 1 in Zukunft nicht mehr so sehr darauf ankommen wird, im richtigen Auto zu sitzen. "Wenn man in die Formel 1 kommt, dann realisiert man sehr schnell, dass es sehr schwierig ist, einen Fahrer zu schlagen, der ein Auto hat, das drei Zehntel schneller als deines ist", erklärt der neue Ferrari-Pilot.

Carlos Sainz, Pierre Gasly

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Er hofft, dass sich das in Zukunft ändern wird, und dass die Unterschiede zwischen den Autos nicht mehr so groß wie aktuell ausfallen. "Ich denke, FOM, Liberty und FIA haben bei den Regeln für 2022 einen sehr guten Job gemacht", so Sainz, der eine "Chance" sieht, dass es in Zukunft weniger auf das Material ankommen wird.

2022 ist dabei die vielleicht größte Chance, weil es ein komplett neues Reglement geben wird. "Ich habe keine Ahnung", grübelt der Spanier und erklärt: "Es hängt alles davon ab, wie nah die Teams beieinander liegen. Alle erwarten, dass die Autos zunächst einmal etwas langsamer sind, und dass sie sich dann über die Jahre entwickeln."


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Entscheidend ist für ihn aber nicht die Frage, wie schnell die neuen Autos werden. "Ich wünsche mir, dass die Formel 1 in Zukunft ein engeres Feld hat, sodass der Fahrer einen größeren Unterschied machen kann", betont Sainz. Das würde mehr Spaß für die Piloten bedeuten und den Sport auch für die Zuschauer attraktiver machen, so Sainz.

"Ich denke, es wäre für alle besser", erklärt der 26-Jährige, der 2021 von McLaren zu Ferrari wechselt. Allerdings besteht bei einem neuen Reglement auch umgekehrt die Gefahr, dass ein Team anschließend dominiert, weil es den Umbruch besser als die anderen hinbekommt. So war es zum Beispiel 2009 bei Brawn oder 2014 bei Mercedes.

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