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Neuer LMP3-Motor schluckt noch immer zu viel Sprit

Die Probleme mit dem neuen LMP3-Aggregat setzen sich fort: Auch bei der ELMS in Spa gibt es einen zusätzlichen Pflichtstopp

(Motorsport-Total.com) - Der Nissan VK56-V8-Motor ist nach wie vor zu durstig: Auch beim zweiten Lauf der europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) gibt es für die LMP3-Boliden einen zusätzlichen Pflichtboxenstopp.

Niko Kari, Thomas Erdos

Die Technik-Probleme in der LMP3 setzen sich fort Zoom

Der Motor ist leicht stärker als sein Vorgänger und ist als Einheitsaggregat für die neue LMP3-Generation auserwählt, die zuletzt bei den 4 Stunden von Le Castellet ihre Premiere feierte. Dort musste noch am Morgen des Renntages der Zusatzboxenstopp eingeführt werden. Der erhöhte Benzinverbrauch war beim Testen nie aufgefallen.

Neben dem VK56 wird auch der alte VK50-Motor aus Kostengründen weiterhin von einigen Teams verwendet, mit einem größeren Luftmengenbegrenzer als vergangene Saison. Er ist deutlich genügsamer.

Die Lösung scheint nicht gerade einfach zu sein: So sind sämtliche LMP3-Chassis um den Tank herum konstruiert. Dieser kann also nicht mal eben vergrößert werden. Die Lösung muss am Aggregat selbst gefunden werden, was die Sache umso schwieriger macht.

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