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Le Castellet: Beche holt die Pole-Position

Mathias Beche holt für TDS die erste Pole-Position in der European-Le-Mans-Series (ELMS) vor dem sensationellen Yelmer Buurman (Status)

(Motorsport-Total.com) - Die neu formierte European-Le-Mans-Series (ELMS), die ab diesem Jahr die LMP2 als Topkategorie aufbietet, hat ihren ersten Polesetter. Mathias Beche holte am Nachmittag in Le Castellet eine recht deutliche Bestzeit im Oreca-Nissan von TDS. Der Schweizer umrundete den französischen Kurs in 1:48.171 Minuten uns setzte sich damit gegen den überraschend starken Yelmer Buurman im Lola-Judd des neu formierten Status-ELMS-Teams durch.

Pole-Position in Le Castellet: Mathias Beche im Oreca-Nissan von TDS Zoom

Der Niederländer, der sich das neue Lola-Coupé mit Alexander Sims und Dean Stirling teilt, konnte sich in 1:48.482 Minuten auf den zweiten Rang schieben. Er war somit noch einmal rund drei Zehntelsekunden schneller als sein Kollege Sims bei dessen Bestzeit im zweiten Freien Training. Die Status-Mannschaft um den ehemaligen Cosworth-Boss Mark Gallagher scheint einen goldenen Auftakt in die Saison zu erwischen.

Nicht ganz so rund lief es beim neuen Team von Sebastien Loeb. Der Oreca-Nissan der Equipe des Rallye-Superstars ist noch nicht perfekt abgestimmt. Zu Beginn des 20-minütigen Qualifyings konnte sich Ex-Peugeot-Werksfahrer Stephane Sarrazin ein kurzes Duell um die Bestzeit mit Mathias Beche liefern. Doch während der Schweizer bei seinem zweiten Run erheblich zulegen konnte, blieb die Loeb-Mannschaft an der Box. Man fiel schließlich auf Startrang sieben zurück.

Überraschend schnell unterwegs: Der neue Lola-Judd von Status Zoom

Die zweite Startreihe teilen sich am Sonntag die amtierenden LMS-Champions von Greaves (Kimber-Smith/Brundle/Ordonez) mit dem Morgan-Judd von OAK (Moreau/Kraihamer/Nicolet). Pierre Kaffer pilotierte den Oreca-Nissan von Pecom auf den fünften Startplatz. Der Norma-Judd von Extreme Limite blieb wegen technischer Probleme in der Garage, der Oreca-Nissan von Boutsen (mit Sebastien Buemi) war bei einem Motorbrand am Morgen zu stark beschädigt worden.

In den GT-Klassen hatten die drei GTE-Pro-Ferraris ihre liebe Mühe im Kampf gegen die schnellen GTE-Am-Porsche 911 von Prospeed und IMSA. Zunächst konnte der erfahrene Marc Goossens in 1:58.388 Minuten die Topzeit aller GT-Autos markieren. An dieser Zeit bissen sich alle Konkurrenten einige Zeit die Zähne aus. Am Ende gelang es nur einem GTE-Pro-Piloten, den Belgier von der Spitze zu verdrängen. Jaime Melo holte in 1:57.630 Minuten die GT-Pole im JMB-Ferrari.


Fotos: ELMS-Saisonauftakt in Le Castellet


Hinter Goossens reihte sich Nicolas Armindo im GTE-AM-Porsche von IMSA ein, erst dahinter platzierte sich James Walker im sonnengelben Ferrari 458 Italia von JMW. Stuart Hall (Aston Martin) und Marco Cioci (Ferrari) konnten sich noch vor dem 458 Italia von Philipp Peter halten, der somit als Dritter der GTE-Pro-Klasse starten wird. Das erste ELMS-Rennen der Saison startet am Sonntag um 12:00 Uhr und geht über sechs Stunden.

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