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  • 14.07.2021 · 08:06

ELMS Monza 2021: Duqueine und Binder auf Platz fünf im "Temple of Speed"

Mit Platz fünf im königlichen Park von Monza haben Rene Binder und sein Duqueine-Team ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg nach Le Mans erreicht

(Motorsport-Total.com) - Beim vierten Saisonlauf der European-Le-Mans-Series (ELMS) in Monza lief für das Duqueine-Team zwar nicht alles rund, doch am Ende konnten Rene Binder und seine Equipe aus Südfrankreich über Platz fünf und damit ein Spitzenergebnis jubeln.

Rene Binder im Oreca-Gibson LMP2-Auto beim Rennen der ELMS 2021 in Monza

Rene Binder im Oreca-Gibson LMP2-Auto beim Rennen der ELMS 2021 in Monza Zoom

"Wir hatten diesmal einige Probleme mit dem Boxenfunk, die uns vom Start bis ins Ziel genervt haben, weil uns unser Renningenieur phasenweise nicht hören konnte und umgekehrt", berichtet Binder. "Dafür ist uns in der Autoabstimmung wieder einen entscheidenden Schritt nach vorne gelungen. Dieser fünfte Platz ist eine schöne Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Schon im Qualifying hatte Rene im schwarz-grünen Oreca-Gibson-LMP2 aufhorchen lassen. Dem 29-jährigen Tiroler fehlten nur drei Zehntelsekunden auf die Top 3, damit konnte er das Auto immerhin auf den 9. Starplatz stellen.

"Ich war ursprünglich gar nicht für dieses Qualifying vorgesehen und hab deshalb auch in den freien Trainings keine neuen Reifen verwendet", sagt Binder." Das ist doch ein Handicap, das man sich in dieser hochkarätigen Serie eigentlich nicht leisten kann. Im Rennen hatten wir etwas Pech in den Safety-Car-Phasen, aber unsere Pace war sicher top."

Nachdem Startfahrer Memo Rojas wie gewohnt einige Plätze gut machen konnte, fuhr Binder sogar auf Augenhöhe mit der Spitzengruppe, ehe er einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen musste. Ein LMP3-Fahrzeug hatte ihn beim Überrunden übersehen und seine Front beschädigt. Nach der Zieldurchfahrt von Schlussfahrer Tristan Gommendy auf dem fünften Platz rangiert die Startnummer 30 nun auch im Zwischenklassement der ELMS auf Rang 5.

In Hinblick auf den Saisonhöhepunkt Mitte August in Le Mans gibt sich Binder bereits zuversichtlich: "Ja, ich denke, dass wir sehr gut aufgestellt und noch stärker sein werden, als über die vergleichsweise kurzen 4-Stunden-Rennen der ELMS. Ein Podium in der LMP2, der mit Abstand stärksten Kategorie beim Klassiker, wäre natürlich ein Wahnsinn."

"Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass hier einige Teams mit Blickrichtung LMDh bereits mit Werksunterstützung, oder zumindest mit enormen Entwicklungsbudgets arbeiten. Und gerade wegen dem bevorstehenden Umbruch im Langstreckensport wäre es so wichtig, sich beim 24-Stunden-Rennen von der besten Seite zu zeigen."

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