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  • 13.01.2022 · 11:09

  • von Moritz Doka

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Rennlizenz durch die Toyota Gazoo Racing Aktion: Die Poleposition im Visier

Es ist so weit: Im Wettbewerb von AUTO BILD und Toyota Gazoo Racing Germany hat sich Robert Kriesch als Sieger durchgesetzt und darf jetzt seine Rennlizenz machen!

(Motorsport-Total.com) - Robert macht die Rennlizenz! Im Wettbewerb von AUTO BILD und Toyota Gazoo Racing Germany hat sich der 31-jährige in drei Etappen gegen seine Kontrahenten durchgesetzt. Die Challenges waren intensiv und lehrreich. Ein Fahrertraining am Nürburgring, ein Tag im Profi-Rennsimulator von Toyota Gazoo Racing Europe und ein Wochenende als Rennmechaniker bei der DTM Trophy. Überall hat sich Robert bewiesen, heute darf er am Hockenheimring die ersehnte Rennlizenz absolvieren!

Robert Kriesch macht als Sieger der Toyota-Aktion die Rennlizenz

Robert Kriesch macht als Sieger der Toyota-Aktion die Rennlizenz Zoom

Einfach drauflosfahren und die Lizenz einsacken ist allerdings nicht angesagt. Der Lehrgang zur nationalen A-Lizenz ist im Grunde eine Challenge für sich. "Ich werde kein Blatt vor den Mund nehmen. Wenn er schlecht fährt, gibt's keine Rennlizenz", sagt Instruktor Ulrich Neuser. Der ehemalige Rennprofi fuhr unter anderem bei der VLN und den 24 Stunden vom Nürburgring und gibt Robert heute Einzelunterricht.

Vor den ersten Rennstreckenrunden geht es in einen Seminarraum im Sachshaus, Theorie steht auf dem Programm. Welche Ausrüstung ist bei welchen Rennen Vorschrift? Was bedeuten welche Flaggensignale? Wofür ist ein Rennleiter zuständig? Elementar, denn Rennen werden nicht nur auf der Strecke gewonnen.


Fotos: Rennlizenz durch die Toyota Gazoo Racing Aktion: Die Poleposition im Visier


Jetzt aber Notizblock weg und Helm auf. Toyota hat Robert einen starken GR Supra 2.0 zur Verfügung gestellt, mit 258 PS und Hinterradantrieb das richtige Gerät für den Lehrgang. Kleines Manko: Der Sportwagen stand auf Winterreifen. "Nicht optimal, aber als Rennfahrer musst du mit allen Bedingungen zurechtkommen", meint Ulrich.

Also ab auf die Strecke, wo sich im Rahmen eines Trackdays schon zahllose andere Sportwagen tummeln. Die ersten paar Runden coacht Ulrich noch vom Beifahrersitz aus. Danach fährt Robert allein. Ulrich beobachtet alles von der Tribüne aus, checkt Bremspunkte, ob Robert Rücksicht auf den Verkehr nimmt - und ist sichtlich beeindruckt. "Er macht das enorm gut, nutzt die ganze Strecke aus und hat alles im Blick."

Toyota hat Robert für seine Rennlizenz einen 258 PS starken GR Supra 2.0 zur Verfügung gestellt

Toyota hat Robert für seine Rennlizenz einen 258 PS starken GR Supra 2.0 zur Verfügung gestellt Zoom

Zum Schluss geht es wieder zurück ins Sachshaus, Theorieprüfung. Hat Robert am Morgen gut aufgepasst? Hat er, und erreicht 29 von 30 Punkten! Die Rennlizenz ist mehr als verdient. "Ich hätte bei meiner Bewerbung nie gedacht, dass ich mal mit der Nationalen A-Lizenz hier stehen würde", strahlt Robert. Und wie weiter? Ulrich möchte ihn unbedingt einmal auf Slicks fahren sehen, und lädt ihn zu einem Trackday bei sich im Team ein. Herzlichen Glückwunsch!

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