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Offiziell bestätigt: Red Bull steigt mit Ferrari in die DTM ein

Red Bull und AF Corse spannen zusammen und bringen in der DTM zwei Ferrari an den Start - Als Fahrer werden Liam Lawson, Alex Albon und Nick Cassidy bestätigt

(Motorsport-Total.com) - Ein weiteres Team gibt die Eckpunkte für das Engagement in der neuen DTM 2021 offiziell bekannt. Wie bereits von 'Motorsport-Total.com' berichtet, kehrt Red Bull in die Rennserie zurück und geht dafür eine Partnerschaft mit dem italienischen Team AF Corse ein. Zum Einsatz kommen zwei Ferrari 488 GT3 Evo 2020.

Liam Lawson

Red Bull arbeitet in der DTM mit AF Corse zusammen und setzt auf Ferrari Zoom

Der Neuseeländer Liam Lawson wird die komplette Saison in einem Auto bestreiten. Sein Ferrari wird im klassischen Red-Bull-Design gehalten sein. Das Cockpit des zweiten Autos teilen sich Ex-Formel-1-Pilot Alexander Albon und Nick Cassidy.

Der zweite Ferrari wird im Design von Red Bulls Modelabel AlphaTauri erstrahlen. Die Renneinsätze betreut mit AF Corse ein absolutes Topteam im GT-Sport. AF Corse weist zahlreiche Erfolge in der Langstrecken-Weltmeisterschaft auf und hat auch schon Le Mans gewonnen.

"Red Bull und Ferrari sind globale Player, die im Motorsport absoluten Erfolg repräsentieren", sagt DTM-Chef Gerhard Berger. "Wir sind sehr erfreut, dass wir diese beiden Topmarken für ein gemeinsames Projekt in der DTM vereinen konnten."

"Die beispiellose Zusammenarbeit der drei Fahrer ist besonders vielversprechend", lobt der Österreicher die drei von Red Bull geförderten Talente. "Sie sind der perfekte Mix und werden das Level in der kommenden DTM-Saison hochhalten."


Fotostrecke: Designfotos: Der Ferrari 488 von Red Bull

Lawson hat 2019 die Toyota-Serie in Neuseeland gewonnen und im vergangenen Jahr zwei Formel-3-Rennen für sich entschieden. Parallel zur kompletten DTM-Saison wird der 18-Jährige auch in der Formel 2 für das Team Hitech GP an den Start gehen.

Albon wird dem Formel-1-Programm als Test- und Ersatzfahrer erhalten bleiben. In der DTM soll er Rennkilometer absolvieren. "Es gibt viel weniger Anpressdruck und auch die Reifen sind anders", vergleicht der Thailänder die Formel 1 mit GT3-Autos.

"Deshalb wird ein anderer Fahrstil verlangt. Es wird etwas Zeit brauchen, um mich daran zu gewöhnen, aber ich freue mich auf diese neue Herausforderung, wenn ich neben meinen Formel-1-Tätigkeiten verfügbar bin."

Auch Cassidy wird parallel zur DTM noch in einer anderen Rennserie aktiv sein. Der 26-Jährige steht bei Virgin-Racing in der Formel E unter Vertrag. Mit 26 Jahren ist Cassidy der älteste des Red-Bull-Trios und kann bereits auf zahlreiche Erfolge zurückblicken.

Vor allem in Japan hat sich Cassidy in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Er hat die dortige Formel 3 (2015), die Super GT (2017) und die Super Formula (2019) gewonnen. Außerdem siegte Cassidy im Jahr 2019 beim Dream-Race in Fuji.

Die Ziele des neuen DTM-Teams sind groß. "In kurzer Zeit haben wir es geschafft, uns mit Red Bull auf die Zusammenarbeit zu einigen", sagt AF-Corse-Chef Amato Ferrari. "Wir haben nur eine Ambition - zu gewinnen! Wenn man an die involvierten Marken denkt, dann sind alle Zutaten vorhanden, um erfolgreich zu sein."

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