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Mortara zahlt Mercedes-Lehrgeld: "Kein Gefühl fürs Auto"

Beim zweiten DTM-Rennwochenende für den neuen Arbeitgeber Mercedes tat sich Edoardo Mortara schwer - Nur sechs Punkte auf dem Lausitzring

(Motorsport-Total.com) - Ein rosafarbenes Auto schreibt Schlagzeilen, das andere geht unter. Edoardo Mortara hatte sich nach einem kämpferischen Saisonauftakt in der DTM auf dem Lausitzring mehr erhofft. Der Italiener konnte seinem neuen Arbeitgeber Mercedes am Samstag nur sechs Punkte beisteuern, am Sonntag ging er leer aus. Während Teamkollege Lucas Auer Titelambitionen zeigt, hadert Ex-Audi-Fahrer Mortara noch mit seinem neuen Arbeitsgerät.

Edoardo Mortara

Edoardo Mortara muss sich mit seinem Mercedes noch anfreunden Zoom

"Nach dem freien Training hatte ich kein Gefühl für das Auto", klagte er am Samstag. "Wir haben leider nie eine passende Fahrzeugbalance gefunden", musste er am Sonntag bilanzieren. "Ich kämpfte sowohl in den Qualifyings als auch den Rennen mit der Pace."

Mit viel Herz und Kampfgeist konnte Mortara in Hockenheim noch ein erfolgreiches Debüt für die Stuttgarter verzeichnen. Platz vier war schon aller Ehren wert, der 13. Platz nur dem Regenpech geschuldet. In der Lausitz zeigte sich aber schon von Beginn an: Fahrer und Auto bilden kein gutes Team.

Die ersten Trainingseinheiten schloss er als Letzter ab. Dass es im Samstags-Qualifying und im ersten Rennen für die Top 10 reichte, ist einem Kraftakt zu verdanken. "Im Rennen bin ich normalerweise besser als in der Qualifikation. Deshalb wusste ich, dass da vielleicht noch was geht", sagte er danach. "Ich habe getan, was ich konnte. Die Strategie war nicht die beste. Aber wir sind von Platz zehn auf sieben nach vorne gekommen. Das ist ein guter Schritt."

Am Sonntag dann der Rückschlag: Startplatz 18! Von dort aus war Platz elf eigentlich eine Errungenschaft. "Wenn man von weiter hinten startet, ist es schwierig, sich zu verbessern", so Mortara. "Ich habe versucht, mich durch das Feld zu arbeiten. Mehr war nicht möglich."

Nach vier Rennen steht der 30-Jährige jetzt als Gesamt-Zehnter da. Für den nächsten Lauf auf dem Hungaroring (17./18. Juni) hat er schon konkrete Pläne: "Ich muss jetzt versuchen, bei den nächsten Rennen meine Pace im Qualifying zu steigern."

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