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Lucas Auer: "Gehe jedem schon auf die Nerven"

Mercedes-Pilot Lucas Auer bleibt sich treu und formuliert bescheidene Ziele für seine vierte DTM-Saison - Titelambitionen nur im Subtext

(Motorsport-Total.com) - Lucas Auer war 2017 lange Titelfavorit und spricht im Hinblick auf die neue Saison vom "nächsten Schritt". Rein logisch wäre das der DTM-Titel. Aber der 23-Jährige besticht bekanntlich nicht nur durch seinen Gasfuß und seinem Witz, sondern auch mit Bescheidenheit. "Ich gehe jeden schon auf die Nerven, aber ich meine es gar nicht so", versucht er sich zu erklären. "Es geht jetzt wirklich um den nächsten Schritt."

Lucas Auer

Lucas Auer ist kein Typ für ambitionierte Kampfansagen Zoom

"Das bedeutet, dass ich nicht nur gewisse Positionen erreiche, sondern als Rennfahrer kompletter werde", sagte er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ob das das Feedback ist, oder bei der Entwicklung des Autos, oder auch die Motivation des Teams - solche Dinge meine ich damit. Wenn ich dann zurückschaue und das geschafft habe, dann bin ich glücklich. Und dann passt auch meistens die Platzierung."

Ein Blick auf seine DTM-Karriere zeigt: Auer steigt wirklich schrittweise auf - macht dabei aber auch besonders große Schritte. Seine Debüt-Saison 2015 gestaltete sich noch schwierig. Mit nur 18 Punkten und Platz sechs als höchstes der Gefühle wurde er vorletzter der Gesamtwertung. Ein Jahr später folgte schon der erste Sieg und Gesamtplatz zwölf. 2017 biss er sich dann an der Tabellenspitze fest, ging als Tabellenzweiter ins vorletzte Rennen und wurde am Ende sechster.

Nun folgt Mercedes-Abschiedstournee in der DTM, also eine letzte Chance unter dem Stern zu triumphieren. "Druck verspüre ich gar keinen, dass ich jetzt gewinnen muss", hält Auer dagegen. "Wenn, dann nur der Druck, den ich mir selbst mache."


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"Ich glaube, dass jedes Jahr wichtig ist", erklärt er und äußert das einzige, was man ihm als Titelambition auslegen könnte: "Es ist mein viertes Jahr in der DTM. Ich denke, wir haben einen starken Fahrer-Kader und ein starkes Auto. Wir wollen jetzt alle zeigen, was in dieser Saison möglich ist."

Dann ist aber doch wieder ganz Auer und tritt auf die Euphorie-Bremse: "Ich habe in der DTM gelernt: Wenn man groß von Zielen spricht, dann verrenkt man sich eher die Zunge. Deshalb sage ich immer: der nächste Schritt. Mit dem nächsten Schritt wären wir schon auf einem relativ guten Level. Als warten wir mal ab."

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