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Glock über Formel 1: "Wahrscheinlich wäre mein Nacken so durch ..."

Timo Glock findet es schwer, DTM und Formel 1 zu vergleichen - Beide Serien hätten Vorzüge - In der Formel 1 wirken aber noch einmal ganz andere Kräfte auf den Körper

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock fuhr 2004 und von 2008 bis 2012 in der Formel 1, seit 2013 ist er in der DTM zuhause. Der 37-Jährige kann beide Serien also bestens miteinander vergleichen - und hat das im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auch getan. "Generell zeigt die DTM mit ihrer offenen Art und Weise einen Zugang für die Fans, der herausragend ist", lobt Glock seine aktuelle Serie.

Timo Glock

Timo Glock müsste für ein Formel-1-Rennen erst wieder trainieren Zoom

"Da kann sich die Formel 1 mit Sicherheit ein bisschen was abschauen", erklärt er und ergänzt: "Was wir uns von der Formel 1 abschauen können? Das ist ein bisschen schwierig. Die Formel 1 ist einfach international. Das ist natürlich ein Thema. Aber auf Anhieb fällt mir in beide Richtungen nicht wirklich viel ein, weil die Serien einfach so unterschiedlich sind."

Daher sei es auch "schwer zu sagen", ob ihm die DTM oder die Formel 1 mehr Spaß mache. "Ich bin noch kein aktuelles Formel-1-Auto gefahren", erinnert er und erklärt: "Es ist so unterschiedlich. Beide auf ihre Art und Weise, würde ich sagen. Ein DTM-Auto kannst du mit einem Formel-1-Auto nicht vergleichen, aber im Tourenwagensport ist es eines der schnellsten Autos, die es gibt."

"Im Formelsport ist die Formel 1 die absolute Königsklasse. Beide machen auf ihre eigene Art und Weise Spaß. Die sind so unterschiedlich, dass du es am Ende nicht vergleichen kannst", erklärt Glock und ergänzt: "Ein Formel-1-Auto am Limit zu bewegen, ist einfach outstanding. Die Challenge in der DTM ist, dass du ein Rennen vorne stehst - und im nächsten auf Platz 15. Du machst eigentlich nichts anders."

"Die Leistungsdichte, das enge Racing, das ist schon cool", erklärt er. Zuletzt im Formel-1-Auto saß Glock Ende April, als er bei einer Demofahrt in seinem alten Toyota TF108 von 2008 einige Runden drehen durfte. Ans Limit ging er dabei aber nicht. "Es war nicht mein Auto. Insofern habe ich mich zurückgehalten, weil die Strecke von den alten Autos [...] so eingeölt war. Die Reifen waren nicht die aktuellsten", berichtet er.

Und auch körperlich wäre es für ihn wohl nicht so leicht gewesen, einen Formel-1-Boliden quasi aus dem Stand wieder ans Maximum zu pushen. "Wenn du jetzt so ein aktuelles Auto fahren willst, würde das wahrscheinlich schon ein paar Runden dauern", grübelt er und erklärt: "Bis ich mich da dran gewöhnt hätte, wäre wahrscheinlich mein Nacken so durch, dass ich nicht mehr weiterfahren kann!"

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