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Gegenwind für Ekström: "Er muss aufpassen, was er sagt"

Aus dem Fahrerlager kassiert Mattias Ekström nach seiner erneuten Verbalattacke gegen Maximilian Götz Kritik - Der erfahrene Schwede solle "nicht jammern"

(Motorsport-Total.com) - Mattias Ekström schoss nach dem DTM-Wochenende auf dem Nürburgring wieder einmal hart gegen Maximilian Götz. Nachdem er den Mercedes-Piloten in dieser Saison bereits als "Clown" oder "Pappnase" bezeichnete, legte er nach einer erneuten Berührung der beiden am vergangenen Samstag noch einmal nach. Einige DTM-Fans sind von der ständigen Kritik des Schweden langsam etwas genervt - und auch im Fahrerlager kommen die klaren und scharfen Worte nicht überall gut an.

Titel-Bild zur News: Edoardo Mortara, Mattias Ekström

Nicht alle Piloten kommen mit Ekström so gut klar wie Markenkollege Mortara Zoom

"Ich war mit Mattias zehn Jahre im Team und bin gut mit ihm befreundet", berichtet Martin Tomczyk bei 'Sport1' und erklärt: "Er findet immer eine Lücke - egal, ob da eine ist oder nicht. Mit seiner charmanten schwedischen Art bringt er das dann auch so rüber, dass ihm das jeder danach glaubt. Aber auch ein Matthias Ekström muss natürlich aufpassen, was er sagt. Er ist auch nur ein Fahrer von vielen anderen."

Von 2001 bis 2010 fuhren Tomczyk und Ekström gemeinsam für Abt-Audi. Mittlerweile ist Tomczyk, der seine DTM-Karriere am Saisonende beenden wird, für BMW aktiv. Bernd Schneider trat bereits Ende 2008 aus der DTM zurück, fuhr allerdings ebenfalls viele Jahre gegen Ekström. "Mister DTM" erklärt: "Für mich war Ekström immer der Fahrer, der extrem hart gefahren ist. Er ist nie wirklich unfair gefahren, aber immer knapp davor."

"Er war immer am Limit, an dem was erlaubt ist. Aber man ist mit ihm genauso umgegangen und es gab nie ein Gejammer. Wenn man so mit anderen umgeht, dann soll man auch nicht jammern", findet Schneider und erklärt: "Man soll Gas geben und sich einfach auf sein Fahren konzentrieren und nicht auf das, was irgendeiner irgendwo macht, weil sich das sowieso rächt."

"In der DTM jemanden als 'Nasenbohrer' zu bezeichnen, ist ein Schwachsinn. Es fährt keiner in der DTM, der nicht einer der besten Rennfahrer der Welt ist, weil sonst kommt man da nicht hin", stellt der langjährige Mercedes-Pilot klar. Götz selbst ist das Thema derweil langsam leid und erklärt im Hinblick auf "Eki": "Sein Motto ist 'Go hard or go home.' Er geht auf die harte Tour und bekommt jetzt mal ein bisschen Gegendruck und dann beschwert er sich."


Fotostrecke: Top 10: Die DTM-Dauerbrenner

"Seine Aussagen gehen bei mir da rein und da raus, auch bei anderen Fahrern. Das Niveau, das er an den Tag legt, ist echt nicht okay! Er kam auch nicht persönlich zu mir her, um mir seine Meinung zu sagen. Das müsste ich ja eigentlich nach den ganzen Aussagen, die er trifft, erwarten. Und von daher lasse ich mich gar nicht auf das Niveau herab", winkt der Mercedes-Fahrer bei 'Sport1' ab.

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