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Ex-DTM-Champion Paffett: Mehr Rennen, mehr Chancen?

Der ehemalige DTM-Champion Gary Paffett begrüßt das neue Rennformat, erwartet in der DTM-Saison 2015 aber etwas mehr Vorsicht bei den Piloten

(Motorsport-Total.com) - Zwei Rennen, mehr Action. Aber auch etwas mehr Zurückhaltung. Das ist, was Gary Paffett von der DTM-Saison 2015 erwartet. Denn der ehemalige DTM-Champion glaubt nicht, dass die Piloten beim neuen Rennformat in beiden Läufen volles Risiko walten lassen. Wie Paffett im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' erklärt, rechnet er aber nicht mit Rennen ohne Zweikämpfe und Überholmanövern.

Gary Paffett

Was bringt die DTM-Saison 2015? Gary Paffett sieht mehr Action - und Vorsicht Zoom

Allerdings könnten sich die Fahrer, mehr als bisher, teilweise in Zurückhaltung üben. "Das Ziel ist natürlich, das Auto über zwei Tage hinweg ganz zu lassen", meint Paffett. "Aber sobald wir Piloten am Samstagnachmittag unsere Helme aufziehen, könnte es schon wieder ganz anders aussehen. Wir müssen uns jedoch bewusst sein, dass unsere Jungs das Auto in der Nacht zum Sonntag nicht komplett neu aufbauen können."

Ein stark beschädigtes Auto nach dem Samstagsrennen könnte sonst womöglich Folgen für den zweiten Lauf des Wochenends haben. "Ein Crash könnte dich dann benachteiligen", sagt Paffett. "Als Fahrer musst du also wahrscheinlich etwas mehr Vorsicht walten lassen. Andererseits", so der Brite, "kann man einfach nicht vorhersehen, was passiert, wenn man einmal mittendrin ist. Da ist alles möglich."

"Doch wir Piloten werden sicher alle im Hinterkopf haben, dass wir im Idealfall auch nach dem ersten Rennen noch ein voll funktionstüchtiges Auto haben sollten. Ich glaube aber nicht, dass die Rennen deshalb langweilig werden", meint Mercedes-Fahrer Paffett. "Es wird weiterhin Überholmanöver geben, gerade durch DRS. An den Samstagen ist aber auch ein bisschen mehr Vorsicht angesagt."


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Was die Piloten vielleicht trotzdem zu kühnen Manövern verleitet: Mehr Rennen bedeuten auch mehr Chancen, wie Paffett hinzufügt. "In den vergangenen Jahren bestand die Schwierigkeit in der DTM darin, dass du nur zehn Saisonrennen hattest. Ein schlechtes Rennen hatte zur Folge, dass ein Zehntel deiner Chancen dahin war. Es war unheimlich schwierig, das zu kompensieren", sagt Paffett.

"Jetzt stehen 18 Rennen auf dem Programm. Damit hast du 18 Gelegenheiten, Punkte zu sammeln. Jeder hat also mehr Chancen. Und das ist nicht nur gut für uns Fahrer, sondern auch für die Zuschauer. Dadurch wird die ganze Show attraktiver", meint der ehemalige DTM-Champion. "Wir dürfen ja nicht vergessen: Ohne die Fans wären wir nicht hier. Wir müssen einfach schauen, dass sie ihren Spaß haben."

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