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  • 01.05.2017 13:24

DTM-Reglement 2017: Punkte auch für das Qualifying

Die DTM schraubt am Reglement: Punkte für die schnellsten drei im Qualifying, Verbot des Boxenfunks während des Rennens und Einschränkung des DRS

(Motorsport-Total.com) - Kurz vor dem Saisonstart der DTM in Hockenheim (5. bis 7. Mai) hat die DTM-Kommission die letzten Entscheidungen getroffen und das Sportliche Reglement finalisiert. Im Sinne des sportlichen Wettbewerbs soll die Einzelleistung eines Fahrers deutlicher im Fokus stehen. "Wir wollen in der DTM den Sport in den Mittelpunkt rücken. Die DTM hat ein überragend leistungsstarkes Fahrerfeld - und diese Leistungen will der Fan auch in den Rennen erleben können", sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR.

Miguel Molina

Die DTM hat kurz vor dem Saisonstart einige Regeln geändert Zoom

Deutlich aufgewertet wird das Qualifying. Für die Positionen eins bis drei werden Punkte vergeben - für die Pole-Position drei Punkte, für Startplatz zwei sind es zwei Punkte und für Startplatz drei noch ein Meisterschaftspunkt. Damit wird die Herausforderung für den Fahrer, im Qualifying die perfekte Runde zu fahren, auch stärker belohnt als bisher. Die Hersteller und Teams ihrerseits müssen die optimale Abstimmung finden, die sowohl über die volle Renndistanz, als auch für eine schnelle Runde im Qualifying passt.

Der Funkverkehr wird ab diesem Jahr deutlich eingeschränkt. Während des Rennens ist die Informationsübermittlung von der Box zum Fahrer verboten. Die Kommunikation von der Box zum Auto beschränkt sich auf die klassische Anzeigetafel auf der Start- und Zielgeraden. Das Funkverbot wird nur in wenigen Ausnahmesituationen aufgehoben: Wenn sich das DTM-Auto in der Boxengasse befindet, Gelbe Flaggen gezeigt werden oder während einer Safety-Car-Phase - hier dürfen sicherheitsrelevante Hinweise gegeben werden.


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20 Jahre nach seinem Sieg in Hockenheim erklärt Gerhard Berger unter anderem, warum er der DTM den Vorzug gegenüber der Formel 1 gegeben hat. Weitere DTM-Videos

Für zusätzliche Spannung nach einer Neutralisation des Rennens durch eine Safety-Car-Phase sorgt der Neustart in einer zweireihigen Grid-Formation im Indianapolis-Stil. Das taktische Geschick des Fahrers, der nun ohne die Funkanweisungen auskommen muss, wird auch durch die starke Limitierung des Drag-Reduction-System (DRS) sichtbar. Die Nutzung des DRS ist in allen Rennen auf 12 Runden (insgesamt 36 Aktivierungen) limitiert. Voraussetzung bleibt weiterhin, dass der Abstand zum Vordermann bei Start/Ziel nicht größer als eine Sekunde ist.

Nahezu unverändert bleibt das System der Performancegewichte. Die Verteilung wird weiterhin auf der Basis des Qualifyingergebnisses ermittelt. Das Basisgewicht der neuen DTM-Fahrzeuge wurde auf 1.125 Kilogramm festgesetzt. In 2,5 Kilogramm-Schritten können maximal 15 Kilogramm zu- oder 30 Kilogramm ausgeladen werden.

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