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DTM in Hockenheim: Audi-Fahrer Mortara wieder vorn

Edoardo Mortara (Abt-Audi) hat auch im zweiten Freien Training beim Auftakt zur DTM-Saison 2015 in Hockenheim die Bestzeit markiert - Timo Glock mit Dreher

(Motorsport-Total.com) - Wie im Nassen, so im Trockenen: Edoardo Mortara (Abt-Audi) hat das Geschehen beim Auftakt in die DTM-Saison 2015 in Hockenheim weiter gut im Griff. Nach seiner Bestzeit im verregneten ersten Freien Training am Freitag sicherte sich der Audi-Pilot am Samstagmorgen auf trockener Strecke ebenfalls den ersten Platz. In 1:32.672 Minuten war Mortara schneller als sämtliche seiner 23 Rivalen.

Edoardo Mortara

Edoardo Mortara war schon im Regen stark, legte nun aber nochmals nach Zoom

Jamie Green (Rosberg-Audi), der die Zeitenliste lange angeführt hatte, verlor seine Position in der Schlussphase an seinen Markenkollegen Mortara und klassierte sich mit 0,102 Sekunden Rückstand auf Rang zwei vor DTM-Neuling Tom Blomqvist (RBM-BMW). Die Ex-Champions Timo Scheider (Phoenix-Audi) und Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi) sowie DTM-Titelverteidiger Marco Wittmann (RMG-BMW) blieben auf den Plätzen vier bis sechs noch innerhalb von zwei Zehnteln zur Bestzeit.

Hinter Miguel Molina (Abt-Sportsline-Audi) reihte sich Pascal Wehrlein (HWA-Mercedes) als bester Vertreter seiner Marke auf Position acht ein. Mike Rockenfeller (Phoenix-Audi) und Augusto Farfus (RBM-BMW) komplettierten die Top 10 der 45-minütigen Session. Nicht unter die schnellsten Zehn kamen die früheren DTM-Meister Paul di Resta (HWA-Mercedes/11.), Bruno Spengler (MTEK-BMW/14.), Martin Tomczyk (Schnitzer-BMW/15.) und Gary Paffett (ART-Mercedes/17.).


Fotos: DTM-Auftakt in Hockenheim


Der ehemalige Formel-1-Fahrer Timo Glock fuhr in 1:33.612 Sekunden auf Position 22. Er hatte sich kurz vor Schluss den einzigen größeren Zwischenfall der Einheit geleistet, indem er sich ausgangs der Nordkurve spektakulär drehte. Glock konnte jedoch weiterfahren. Zu beobachten waren ferner weitere kleine Ausrutscher und Ausflüge in die Auslaufzonen, die allerdings allesamt ohne Folgen blieben. Robert Wickens (HWA-Mercedes/24.) fuhr aufgrund von Benzindruck-Problemen nur sieben Runden.